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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
04. Mai 2016

Rheinland-Pfalz: Zahl der Lungenkrebs-Neubildungen weiter auf hohem Niveau

Der Zusammenhang zwischen Tabakrauch und Lungenkrebs gilt mittlerweile als unbestritten. Wie die rheinland-pfälzische Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) mitteilt, ist die Zahl der stationären Behandlungen wegen bösartigen Neubildungen der Bronchien und der Lunge im Land um nahezu 6% gestiegen. So wurden in 2010 6.518 Behandlungsfälle registriert. 2014 waren es 6.903. Auch bundesweit ist ein Anstieg von über 2% zu beobachten. Die TK-Landesvertretung bezieht sich bei diesen Angaben auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

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Auffallend sei, so die TK-Landesvertretung weiter, dass insbesondere bei Frauen die Erkrankungszahlen in die Höhe gingen. Bei Männern hingegen stagnierten die Zahlen oder seien sogar rückläufig. Demnach seien im gleichen Zeitraum die stationären Behandlungsfälle weiblicher Patienten im Land um mehr als 17% gestiegen. Bei den Männern ist die Fallzahl in Rheinland-Pfalz hingegen nahezu auf gleichem Niveau. Deutschlandweit gestaltet sich das Bild ähnlich (Frauen: + 12%; Männer: + 2,2%).
 
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der versteuerten Zigaretten von 1991 bis 2014 um nahezu die Hälfte zurückgegangen (von 145,6 Milliarden in 1991 auf 79,5 in 2014). Doch dauere es, so die TK-Landesvertretung, etwa 20 Jahre bis der Rückgang des Tabakkonsums sich auch in einem Rückgang der Bronchialkarzinome niederschlage. Die TK-Landesvertretung bezieht sich hierbei auf Daten des "AACR Cancer Progress Report 2012".
 
"Bezüglich der Frage, warum die Lungenkrebserkrankungen bei Frauen höher liegen als bei Männern, werden verschiedene Thesen ins Feld geführt. So wird in medizinischer Hinsicht beispielsweise angenommen, dass bei Frauen Tabakkonsum eher zu Lungenkrebs führen kann, als dies offenbar beim männlichen Geschlecht der Fall ist. Auch reagieren Frauen grundsätzlich sensibler auf Tabakrauch", erläutert TK-Landeschefin Bodemar.
 
Wie Bodemar abschließend betonte, begrüße die TK die Umsetzung der EU-Tabakrichtlinie. Ab Mai 2016 werden Zigarettenpackungen mit größeren Warnhinweisen und abschreckenden Bildern versehen. Ziel ist es, insbesondere die Zahl der jugendlichen Raucher weiter zu senken.

 
Quelle: Techniker Krankenkasse Rheinland-Pfalz



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