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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
14. April 2016

Leibniz Universität erfolgreich in Förderprogramm "Spitzenforschung in Niedersachsen"

Drei große Forschungsvorhaben unter Federführung beziehungsweise maßgeblicher Beteiligung der Leibniz Universität Hannover sind im Programm "Spitzenforschung in Niedersachsen" erfolgreich. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert zwölf Spitzenforschungskonzepte der Hochschulen mit insgesamt 11,6 Millionen Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung.

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In der zweiten Entscheidungsrunde ist jetzt unter anderem das Projekt "Foundation of Physics and Metrology (FPM) - Quantum-Limited Multi-Scale Precision" ausgewählt worden. Das Kooperationsprojekt zu quantenlimitierten Messprozessen von Leibniz Universität Hannover und TU Braunschweig unter der Leitung von Prof. Wolfgang Ertmer und Prof. Karsten Danzmann wird mit 985.500 Euro gefördert.

In dem Projekt geht es um neue quantenmetrologische Ansätze für fundamentale physikalische Messungen und ihre Umsetzung in Anwendungen für zukünftige Konzepte der Präzisionsmetrologie. Das Wissen um die Quantennatur von Licht und Materie hat seit Beginn dieses Jahrhunderts unser physikalisches Weltbild grundlegend geändert. Seither ist die physikalische Messtechnik wesentlich verbessert, erweitert und verfeinert worden. Insbesondere die in jüngster Zeit entwickelten Verfahren zur Kühlung, Manipulation und Speicherung verdünnter atomarer Gase und die Erschließung bislang ungenutzter Eigenschaften der Nano- und Quantenwelt eröffnen ganz neue Bereiche, in denen der Messprozess entscheidend von atomaren und photonischen Quanteneigenschaften geprägt wird. Diese Aspekte verschieben auch die Präzisionsgrenzen optischer Messungen, also in besonderem Maße die Limitierung und den Erfolg moderner Gravitationswellendetektoren - entscheidende Aspekte für die kommende Gravitationswellenastronomie aufbauend auf dem jüngst gelungenen Nachweis von Gravitationswellen.

Ebenfalls ausgewählt wurde das Projekt "Hearing4all" - Building bridges from focused research to a sustainable impact on everyday life. Das Kooperationsvorhaben von Leibniz Universität, Medizinischer Hochschule Hannover und Universität Oldenburg erhält 1.000.000 Euro. Ziel des Forschungsprojekts ist buchstäblich das "Hören für alle". Durch eine Verbesserung der individualisierten Hördiagnostik und der daran angepassten Versorgung mit Hörhilfen soll die Kommunikationssituation von Betroffenen entscheidend verbessert werden. Dafür werden grundlegende wissenschaftliche Arbeiten zur Diagnose und zum auditorischen Profil durchgeführt, um zu einem besseren Verständnis des individuellen Gehörs zu gelangen. Von der Leibniz Universität sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Elektrotechnik, der Quantenoptik und der Chemie beteiligt.

Mit ebenfalls 1.000.000 Euro wird das Projekt "Aviation Research at TU Braunschweig" gefördert. In dem Projekt arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Braunschweig und Hannover eng in der Luftfahrtforschung zusammen. In Braunschweig kann mit modernsten Verfahren, unter anderem mit dem Forschungsgroßgerät "Versuchstriebwerk" - ein voll flugfähiges ziviles Flugzeugtriebwerk -, an aktuellen Themen der Luftfahrtforschung gearbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Themen wie die Reduzierung der Lärmbelastung und des Kohlenstoffdioxidausstoßes.

In der ersten Entscheidungsrunde wurde bereits das Projekt "REBIRTH - From a Cluster of Excellence towards a Clinic for Regenerative Medicine" bewilligt. Das Projekt zur Regenerativen Medizin, an dem die Leibniz Universität maßgeblich beteiligt ist, erhält eine Förderung von 1.000.000 Euro.

"Mit diesem Programm fördern wir Forschungsprojekte niedersächsischer Spitzenwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler und machen die niedersächsischen Hochschulen noch attraktiver", sagt Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić: "Gleichzeitig bringen wir die Hochschulen in eine gute Startposition für den kommenden bundesweiten Exzellenzwettbewerb."

In der ersten Runde der Ausschreibung wurden sechs Forschungsverbände und ein Standortkonzept ausgewählt, die mit insgesamt 6,6 Millionen Euro gefördert werden. In der zweiten Runde sind nun fünf weitere Projekte hinzugekommen, die insgesamt fünf Millionen Euro erhalten.

 
Quelle: Leibniz Universität Hannover



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