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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
14. April 2016

TK-Bewegungsstudie 2016: Die eine Hälfte treibt Sport, die andere chillt

Die gute Nachricht lautet: Für die Hälfte der Rheinland-Pfälzer, Hessen und Saarländer gehört Sport heute zum Alltag. Fitness- und Ausdauertraining, Fahrradfahren und Joggen zählen zu den beliebtesten Sportarten, um sich fit zu halten. Das zeigt die Studie "Beweg dich, Deutschland" 2016, die die Techniker Krankenkasse (TK) gestern in Berlin vorgestellt hat.

Demnach sind neun von zehn Menschen an Rhein, Main und Saar hauptsächlich sportlich aktiv, weil es gut für die Gesundheit ist. An zweiter Stelle kommt der Spaßfaktor und an dritter Stelle der Entspannungsfaktor. Die Hälfte der Sportler in den drei Bundesländern genießt es außerdem, die Zeit mit anderen zu verbringen.
 
Die andere Seite der Medaille: Jeder zweite Rheinland-Pfälzer, Hesse und Saarländer bezeichnet sich als Sportmuffel oder Antisportler. Als häufigster Grund, keinen Sport zu treiben, wird Krankheit, körperliche Einschränkung oder Übergewicht angegeben. Vier von zehn Menschen, die sich nicht für Sport begeistern können, fehlt zudem die Motivation. Fast jeder Zweite fühlt sich zudem zu sehr eingespannt, sei es in der Familie oder im Beruf.
 
Die sitzende Nation
 
Auch im Alltag bewegen sich viele Menschen wenig: Die Hälfte der Menschen an Rhein, Main und Saar arbeitet fast ausschließlich sitzend. Und auch neben der Arbeit kommt die Bewegung zu kurz. Vier von zehn Befragten kommen täglich auf höchstens eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft. Fast jeder Zweite in den drei Bundesländern schätzt, dass er fünf bis acht Stunden am Tag im Sitzen verbringt, sei es im Büro, vor dem Fernseher, PC oder Tablet. Die beste Entspannung nach einem anstrengenden Tag findet ein Drittel der Befragten auf dem Sofa.
 
"Wir erledigen heute vieles digital, sei es Einkaufen, Reisen buchen oder Kommunikation mit Freunden", erklärt Anneliese Bodemar, Leiterin der TK-Landesvertretung in Rheinland-Pfalz. "Doch während Technik einerseits zu einem bewegungsärmeren Alltag verführt, kann sie andererseits auch zu sportlichen Aktivitäten motivieren. So genannte Fitness-Tracker sind hier ein gutes Beispiel."
 
Viele Menschen haben bereits erkannt, dass die fehlende Bewegung im Alltag ausgeglichen werden muss und setzen deshalb auf etwas, das ihnen Spaß macht: Sport. "Auch ein Sportmuffel kann Spaß an Bewegung finden, wenn er den Sinn darin erkennt und außerdem "seine" Sportart findet", so Bodemar. Sechs von zehn Anti-Sportler und Sportmuffel schätzen, dass gesundheitliche Beschwerden sie dazu motivieren könnten, Sport zu treiben. Es gibt eine Reihe von weiteren, ganz unterschiedlichen Motiven: Erhalt der Attraktivität für den Partner, finanzielle Förderung durch die Krankenkasse oder durch den Arbeitgeber, bessere Karriereaussichten. Aber jeder Sechste Nicht-Sportler sagt von sich, dass er durch nichts davon zu motivieren sei.
 
Auswirkung auf die Gesundheit
 
Die Konsequenzen des gesellschaftlichen Stillstands für die Gesundheit der Menschen in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland sind unübersehbar. Das zeigt die Auswertung der Fehlzeiten, die die TK heute ebenfalls vorstellte. Von 16,14 Tagen, die TK-versicherte Erwerbspersonen im Jahr 2015 durchschnittlich krankgeschrieben waren, entfielen fast 10% (1,5 Tage) auf die Diagnose "Rückenschmerzen". Hochgerechnet auf die rund zwei Millionen Erwerbspersonen in Rheinland-Pfalz ergibt das mehr als drei Millionen Fehltage. "Für einen mittelständischen Betrieb mit 150 Beschäftigten sind das pro Jahr 225 Tage Produktionsausfall. Oder anders ausgedrückt: Ein Mitarbeiter wird alleine dafür benötigt, diese Fehltage auszugleichen", betont Anneliese Bodemar, Leiterin der TK in Rheinland-Pfalz.

 
Quelle: Techniker Krankenkasse Rheinland-Pfalz



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