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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
11. März 2016

APOkix: Apotheker fürchten vermehrte Apothekenschließungen

In der aktuellen APOkix-Umfrage drücken die Apotheker in Deutschland ihre Furcht vor vermehrten Apothekenschließungen aus. Als Hauptgründe dafür sehen sie ein zu niedriges Apothekenhonorar sowie vermehrte Auflagen und Bürokratie. Die Konjunkturindizes steigen im Vergleich zum Vormonat an.

Rund zwei Drittel der Apotheker in Deutschland gehen davon aus, dass in diesem Jahr hierzulande deutlich mehr Apotheken als im Vorjahr schließen werden. Gerade Apotheken in ländlichen Regionen befürchten vermehrte Schließungen. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen APOkix-Umfrage des IFH Köln unter rund 240 Apothekeninhabern und -leitern. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. berichtet, dass die Zahl der Apotheken in Deutschland zum Ende des Jahres 2015 auf 20.249 gesunken ist. Den 346 Apothekenschließungen im vergangenen Jahr stehen dabei 154 neu eröffnete Apotheken gegenüber. Die Mehrheit der APOkix-Teilnehmer rechnet damit, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

Hauptgründe für Schließungen: Niedriges Apothekenhonorar sowie zunehmende Auflagen und Bürokratie
Insbesondere das Apothekenhonorar ist aus Sicht der Befragten aktuell ein Problem: Für sechs von zehn Apothekern ist einer der Hauptgründe für die hohe Zahl an Apothekenschließungen, dass das Honorar der Apotheken zu niedrig ist. Aber auch zunehmende Auflagen und Bürokratie (50%), eine sinkende Attraktivität des Berufsbildes (38%) und Probleme bei der Unternehmensnachfolge (35%) machen den Apothekern zu schaffen.

Konjunkturindizes mit Aufwärtstrend
Der Index für die aktuelle Geschäftslage steigt im Februar um erfreuliche fünf Punkte an. Mit 88,8 Punkten erreicht der Index einen Höchstwert seit Mai vergangenen Jahres. Dennoch liegt der Wert weiterhin unter der neutralen 100-Punkte-Marke. Jeder zweite APOkix-Teilnehmer bewertet die aktuelle Geschäftslage neutral. Der Anteil der positiven Bewertungen ist mit 19% aber deutlich niedriger als der der negativen Einschätzungen.

Der Index für die erwartete Geschäftsentwicklung bleibt mit 75,6 Punkten ebenfalls deutlich im negativen Bereich, kann sich jedoch im Vergleich zum Vormonat ebenfalls - wenn auch nur leicht - verbessern. Die Hälfte der APOkix-Teilnehmer rechnet damit, dass sich ihr Geschäft in den kommenden zwölf Monaten stabil entwickelt. Mehr als jeder dritte Apotheker geht aber von einer negativen Entwicklung aus.

 
Quelle: IFH Köln



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