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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
09. März 2016

BAföG und Deutschlandstipendium dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden

Anlässlich der heutigen Beratung im Bundeskabinett zum Deutschlandstipendium erklären Hochschulrektorenkonferenz, BDI und BDA: Wir unterstützen das Deutschlandstipendium. Es ist ein Modell, von dem Studierende, Hochschulen und Förderer gleichermaßen profitieren können. Für Unternehmen bietet es eine hervorragende Möglichkeit, potentielle zukünftige Fachkräfte kennenzulernen und frühzeitig an sich zu binden. Hochschulen können ihre leistungsstarken Studierenden gezielt fördern und die Zusammenarbeit insbesondere mit der regionalen Wirtschaft intensivieren.

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Anlässlich der heutigen Beratung im Bundeskabinett zum Deutschlandstipendium erklären Hochschulrektorenkonferenz, BDI und BDA:
Wir unterstützen das Deutschlandstipendium. Es ist ein Modell, von dem Studierende, Hochschulen und Förderer gleichermaßen profitieren können. Für Unternehmen bietet es eine hervorragende Möglichkeit, potentielle zukünftige Fachkräfte kennenzulernen und frühzeitig an sich zu binden. Hochschulen können ihre leistungsstarken Studierenden gezielt fördern und die Zusammenarbeit insbesondere mit der regionalen Wirtschaft intensivieren. Die Daten der vom Bundesbildungsministerium in Auftrag gegebenen Evaluation sind ermutigend, was die soziale Verteilung der Stipendiatinnen und Stipendiaten betrifft. Ziel muss es sein, die Teilhabe von Studierenden mit vertretbarem Aufwand für die Hochschulen in den unterschiedlichen Regionen weiter zu erhöhen.

BAföG und Deutschlandstipendium ergänzen sich und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Der Anteil der BAföG-Empfänger unter den Deutschlandstipendiaten liegt bei rund einem Viertel und entspricht damit fast genau dem Anteil der BAföG-Empfänger unter allen Studierenden.

Dass bei der Vergabe des Deutschlandstipendiums Leistung und soziales Engagement mit ausschlaggebend sind, befürworten Hochschulen und Wirtschaft ausdrücklich. Das Deutschlandstipendium unterstützt die Praxiserfahrungen der Studierenden und erweitert den Blick auf die zukünftige Berufswahl. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Aspekt der Arbeitsmarktorientierung im Studium.

 
Quelle: Hochschulrektorenkonferenz (HRK)



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