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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
27. Januar 2016

Bayern: Anzahl der Antibiotika-Verordnungen gesunken

Wie die Techniker Krankenkasse (TK) berichtet, ist die verschriebene Antibiotikamenge in Bayern 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 6% gesunken. Die Ärzte im Freistaat lagen mit 4,4 Tagesdosen pro Erwerbsperson unter dem Bundesschnitt von 5,0 Tagesdosen wie die Daten des aktuellen TK-Gesundheitsreports zeigen. Am meisten Antibiotika wurden in Nordrhein-Westfalen und dem Saarland mit jeweils 5,8 Tagesdosen verschrieben. Am wenigsten wurde in Sachsen verordnet (3,7 Tagesdosen).

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Entwicklung von Resistenzen vorbeugen

"Die gesunkenen Verordnungszahlen sind ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung von Resistenzen gegen Antibiotika", sagt Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung in Bayern. Als Hauptursache für die Bildung von Resistenzen gelten die unkritische Verschreibung von Antibiotika sowie deren Einsatz in der Tiermast. Nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums infizieren sich jedes Jahr 400.000 bis 600.000 Patienten mit Krankenhauskeimen, mehr als 10.000 sterben an den Folgen der Infektion.

Überlegte Verordnung von Antibiotika

"Antibiotika sollten nur verschrieben werden, wenn es wirklich notwendig ist", sagt Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern. Die Medikamente sollten nicht unüberlegt bei leichteren Infekten wie Erkältungen eingesetzt werden. "Da Antibiotika ohnehin nur gegen bakterielle Erkrankungen, aber nicht gegen Viren wirken, sollte genau überprüft werden wann der Einsatz sinnvoll ist", so Bredl.
 

Hintergrund:
Tagesdosis: Eine definierte Tagesdosis (DDD=Defined Daily Dose) bezeichnet die nach pharmakologischen Kriterien festgelegte Substanzmenge, die zur Behandlung eines Patienten mit einem Präparat in der Regel für einen Tag ausreicht.

 
Quelle: Techniker Krankenkasse Landesvertretung Bayern



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