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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
07. Januar 2016

Pflegereform: Das ändert sich zum 1. Januar 2016

Mit dem zweiten Teil der Pflegereform beginnt die größte Umgestaltung der Pflegeversicherung seit ihrem Start. Schon mit dem Jahreswechsel traten einige Neuerungen in Kraft. Die Techniker Krankenkasse (TK) erklärt, was sich ab 1. Januar 2016 alles geändert hat.

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Die neuen Regelungen betreffen vor allem die Ersatz- und Kurzzeitpflege. Diese beiden Optionen sind gefragt, wenn beispielsweise Angehörige ein Familienmitglied pflegen und dabei zeitweilig ausfallen. Professionelle Pflegekräfte, Freunde oder Verwandte können dann im gewohnten Umfeld vertreten (Ersatzpflege). Daneben besteht die Möglichkeit, Kurzzeitpflege in einem Pflegeheim in Anspruch zu nehmen.
 
Neu ist ebenfalls, dass die Pflegekassen in dieser Zeit das Pflegegeld zur Hälfte weiterzahlen: 56 Tage lang bei der Kurzzeitpflege, 42 Tage bei der Ersatzpflege. Bisher durfte in beiden Fällen für höchstens 28 Tage weitergezahlt werden.
 
Die Ansprüche auf Ersatz- und Kurzzeitpflege können Versicherte schon jetzt flexibel kombinieren. Bisher gab es hier jedoch Einschränkungen für besonders nah stehende Verwandte. Diese hat der Gesetzgeber jetzt ausgeräumt.
 
Kurzzeitpflege für acht Wochen
Die Kurzzeitpflege kann außerdem für einen doppelt so langen Zeitraum bewilligt werden. Acht Wochen statt vier Wochen - so die Änderung zum Jahreswechsel. "Die TK setzt die Neuregelung bereits heute um und bewilligt Kurzzeitpflege für bis zu acht Wochen. Denn in vielen Einzelfällen sehen wir, dass unsere Versicherten davon ganz konkret profitieren", betont Anneliese Bodemar, Leiterin der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz.
 
Beratung auch für Angehörige
Darüber hinaus haben ab dem kommenden Jahr pflegende Angehörige rechtlich verbindlich einen Anspruch auf Beratung. Bisher war im Leistungskatalog der Pflegeversicherung streng genommen nur eine Beratung für Pflegebedürftige vorgesehen. "In der Praxis sind es jedoch auch heute schon sehr oft die Pflegenden, die sich an uns wenden. Insofern begrüßen wir auch diese Neuregelung ausdrücklich", so Bodemar.
 
Jeder zweite Pflegebedürftige wird von Angehörigen betreut

Annähernd 118.000 Pflegebedürftige lebten im Jahr 2013 in Rheinland-Pfalz. Das belegt eine aktuelle Auswertung des Statistischen Landesamtes zur Pflege aus dem Jahr 2015. Fast die Hälfte davon erhält ausschließlich Pflegegeld und wird zu Hause überwiegend von Angehörigen betreut.

 
Quelle: Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Rheinland-Pfalz



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