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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
13. November 2015

Diabetiker beim Selbstmanagement ihrer Krankheit nicht alleine lassen

"Etwa 10% der Bevölkerung ist von Diabetes (Zuckerkrankheit) betroffen - ein Tsunami, der uns schon jetzt drei Tote pro Stunde abfordert", sagt der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH), Matthias Borst. Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November 2015 verleiht der VDGH seiner Forderung Nachdruck, Patienten den täglichen Umgang mit ihrer Erkrankung zu erleichtern und ihnen dabei zu helfen, ihr Leben in Gesundheit zu verlängern.

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Sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes - Tendenz steigend. Experten gehen davon aus, dass bei weiteren zwei bis fünf Millionen Betroffenen die Krankheit bereits ausgebrochen, aber noch nicht diagnostiziert ist. Ohne ein gutes Diabetes-Selbstmanagement drohen Betroffenen schwere Komplikationen wie Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Amputationen oder Erblindungen - schlimmstenfalls Tod durch Unterzuckerung.

"Die gesetzliche Vorsorge-Untersuchung Check-up 35 kann von Ärzten und Patienten effektiv genutzt werden, um einem Diabetes auf die Spur zu kommen", sagt Borst. Für Typ-1- und Typ-2-Diabetiker, die mit Insulin behandelt werden, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Blutzuckermessgeräte und die erforderlichen Teststreifen. Dabei gelten keine Obergrenzen für die Menge der Teststreifen: Der Arzt kann frei entscheiden, was medizinisch erforderlich ist. Auch gibt es keine verbindlichen Vorgaben der Kassen, welche Testgeräte der Arzt verschreiben muss.

"Die qualitativ hochwertige Blutzuckerselbstmessung ist das A und O, um Patienten optimal einzustellen", sagt Borst. "Aber genauso wichtig ist es zu wissen, was Patienten mit den Ergebnissen ihrer Messung machen. Neben der Versorgung mit hochwertigen Messgeräten darf auch die Schulung von Diabetikern nicht zu kurz kommen", so Borst. "Die Industrie stellt dafür ihr Know-how zur Verfügung. Unsere Firmen arbeiten permanent daran, die Möglichkeiten der Datenübertragung zwischen Patient, Diabetesberater und Arzt zu verbessern. Entscheidend ist nicht nur, genaue Daten zu haben, sondern auch zu überprüfen, wie der Patient die Messergebnisse nutzt. Ein Insulinpen, der die Blutzuckermessdaten speichert und überträgt, ist ein Werkzeug, das in diese Richtung geht."

Die Versorgung von nicht insulinpflichtigen Typ-2-Diabetikern mit Teststreifen ist in Deutschland seit einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von 2011 nur in besonderen Fällen erlaubt. Die Entscheidung obliegt schlussendlich immer dem behandelnden Arzt: "Der Blutzuckerspiegel lässt sich nicht nach Schema F einstellen, er ist individuell und hängt von vielen Faktoren ab - Bewegung, Medikamente, Berufsalltag, Biorhythmus - daher kann man einen nicht insulinpflichtigen Diabetiker auch nicht mit der Empfehlung "Iss weniger, beweg Dich mehr" alleine lassen", so Borst. "Unser Verband setzt sich mit seinem Ausschuss Diabetes-Selbstmanagement politisch dafür ein, dass alle Diabetiker einen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Blutzuckerselbstmessung und ausreichend Blutzuckerteststreifen haben."

Der VDGH fördert mit seinem Internetportal www.vorsorge-online.de das Thema Diabetes bei Patienten und in der Öffentlichkeit. Aktuell unterstützt der VDGH die Kampagne "Deutschland misst" der Deutschen Diabetes-Hilfe.

 
Quelle: VDGH



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