Samstag, 16. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
09. November 2015

Marburger Bund: Zugang zur gesundheitlichen Versorgung ist ein Menschenrecht

Der Marburger Bund fordert die Bundesregierung, die Landesregierungen sowie die entsprechenden kommunalen Gremien auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die flächendeckende Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge zu ermöglichen. Bei Vorliegen akuter gesundheitlicher Probleme solle unverzüglich eine strukturierte Weiterleitung in die ambulante oder stationäre ärztliche Regelversorgung ohne institutionelle Barrieren erfolgen.

"Flüchtlinge und Asylbewerber haben einen uneingeschränkten Anspruch auf medizinische Versorgung", heißt es in einem Beschluss der 128. Hauptversammlung des Marburger Bundes.

Die humanitäre und damit zugleich auch medizinische Versorgung von hunderttausenden Flüchtlingen und Asylsuchenden erfordere die Zusammenarbeit aller Verantwortlichen in Politik, Gesundheit und Zivilgesellschaft. Als Verband der angestellten Ärztinnen und Ärzte werde auch der Marburger Bund weiter seinen Beitrag zur Versorgung leisten. "Zugang zur gesundheitlichen Versorgung ist ein Menschenrecht.", bekräftigten die Delegierten.

Ärztliche Sprechstunden in geeigneten Räumlichkeiten seien vor allem in den größeren Gemeinschaftseinrichtungen für Flüchtlinge als Brücke zur gezielten und bedarfsgerechten Vermittlung in die ärztliche Regelversorgung in den entsprechenden Fachgebieten einzurichten. Dazu gehöre auch die notwendige Erkennung und Behandlung psychischer Erkrankungen, zum Beispiel als Folgen psychischer Traumatisierungen.

Auch Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zur frühzeitigen Impfung bei Asylsuchenden in Gemeinschaftsunterkünften von den Bundesländern sollen übernommen werden. "Hierzu gehört neben den von der STIKO empfohlenen Schutzimpfungen auch die optionale Impfung gegen die saisonale Influenza zur Reduzierung des Risikos von Influenzaausbrüchen bei der Unterbringung in Gemeinschaftseinrichtungen", heißt es im Beschluss der MB-Hauptversammlung.

 
Quelle: Marburger Bund



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017