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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
13. Oktober 2015

APOkix: Apotheker sehen weiterhin Nachholbedarf bei Retaxation

Die aktuelle APOkix-Umfrage des IFH Köln zeigt: Apotheker sind mit der Retaxation von GKV-Rezepten nicht zufrieden. Bei Beanstandungen aufgrund von Formfehlern wünschen sie sich neue Lösungen. Die Bewertung der aktuellen und erwarteten Geschäftslage fällt im September negativer aus als im Vormonat.

Die deutsche Apothekerschaft sieht beim Thema Retaxation weiterhin erheblichen Nachholbedarf. Das zeigt die aktuelle APOkix-Umfrage des IFH Köln unter mehr als 200 Apothekeninhabern. Machen Apotheker bei der Ausgabe von Arzneimitteln Fehler, können Krankenkassen ein Rezept auf bis zu null retaxieren, den Apotheken die Kosten für das ausgegebene Medikament also nicht erstatten.

Auch wenn bei der deutlichen Mehrheit der Befragten generell eine überschaubare Anzahl von Rezepten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) retaxiert wird, überzeugt die Apotheker das Konzept nicht. So sind 98% der APOkix-Teilnehmer der Meinung, dass Retaxationen die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Apotheken und Krankenkassen beeinträchtigen.

Lösungen für Retaxation aufgrund von Formfehlern gewünscht
Aktuell werden laut APOkix-Teilnehmern geschätzt 29% der retaxierten GKV-Rezepte aufgrund von Formfehlern beanstandet. Für fast 99% der Befragten ist es sehr zeitaufwendig, GKV-Rezepte intensiv prüfen zu müssen, um diese Form der Retaxation zu vermeiden. Alle APOkix-Teilnehmer wünschen sich, dass die Politik Lösungsansätze liefert, die bei Retaxationen aufgrund von leichten Formfehlern helfen. Eine Maßnahme aus Apothekersicht: Werden Rezepte wegen formalen Fehlern beanstandet, sollten Apotheken zumindest den Einkaufswert des ausgegebenen Medikamentes erhalten (99% Zustimmung).

Konjunkturindizes sinken im September leicht
Die APOkix-Teilnehmer beurteilen ihre derzeitige wirtschaftliche Lage im September erneut schlechter als im Vormonat. Der Index für die aktuelle Geschäftslage setzt damit den im März begonnen Abwärtskurs fort und sinkt auf 80,4 Punkte. Knapp 35% der Befragten bewerten die Geschäftslage ihrer Apotheke negativ. Das gilt insbesondere für kleinere Betriebe mit einem Jahresumsatz bis zwei Millionen Euro.

Auch der Blick in die Zukunft fällt pessimistischer aus als noch im August. Der Index für die erwartete Geschäftsentwicklung sinkt erstmals wieder seit Mai und erreicht einen Wert von 72,6 Punkten. Dennoch erwartet die Mehrheit der Befragten (51%), dass sich die wirtschaftliche Lage ihrer Apotheke in den kommenden zwölf Monaten stabil entwickelt.

 
Quelle: APOkix



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