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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
21. Juli 2015

Berliner Institut für Gesundheitsforschung fördert neue Anwendungen in der Medizintechnik

Vom Prototyp zum Medizinprodukt: Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) unterstützt Forscherinnen und Forscher bei der Prototypentwicklung von Medizinprodukten. Drei Vorhaben werden jetzt vom BIH mit jeweils bis zu 50.000 Euro gefördert.

Mit dem ersten Projekt wird der Bau eines Prototypen zur Blutdruckmessung bei Patientinnen und Patienten unterstützt, bei denen beispielsweise die gebräuchlichen Riva-Rocci-Messsysteme nicht angewendet werden können - zum Beispiel Contergan-geschädigte Menschen ohne Arme. Dr. Ulrich Kertzscher vom Labor für Biofluidmechanik (Charité) hat ein nicht-invasives Messverfahren für diese Patientinnen und Patienten entwickelt. Das neu entworfene Blutdruckmessgerät soll an Contergan-Geschädigte validiert werden, langfristig soll es auch für Patientinnen und Patienten mit anderen Indikationen nutzbar sein.

Die Entwicklung eines "intelligenten" intravenösen Katheters wird mit dem zweiten Projekt aus der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie am Campus Benjamin Franklin gefördert. Um die Versorgung zu verbessern, entwickelten Dr. Michael Notter und sein Team einen technologisch vernetzten Katheter, der es ermöglicht, Prätransfusionsproben in der Routineversorgung und am Unfallort automatisiert, schnell und verwechslungsfrei zu gewinnen. Radiofrequenz- und mobile Computertechnik unterstützen das ärztliche Personal am Krankenbett darin, Fehler bei der Verabreichung zu vermeiden; Prozessschritte werden automatisch dokumentiert. Michael Notter erwartet, dass die so verbesserten Prozesse nicht nur die Patientensicherheit erhöhen, sondern auch das Personal entlasten werden.

Aus dem Bereich der Intensivmedizin stammt das dritte geförderte Projekt. Dabei geht es darum, dem Delir vorzubeugen, einer akuten Funktionsstörung des Gehirns. Sie tritt insbesondere bei Patientinnen und Patienten sehr häufig auf, die intensivmedizinisch behandelt werden. Präventionsmaßnahmen von Delirien können sich nachweislich positiv auf das Überleben und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten im Anschluss an die Behandlung auswirken. Mit den gewährten Fördermitteln wird Dr. Alawi Luetz (Charité) die notwendige Steuersoftware eines optischen Bespielungssystems weiter verbessern, um diese zur Marktreife zu bringen.

Die drei vom BIH Technologietransferfonds Medizintechnik 2015 geförderten Projekte wurden Ende Juni 2015 von einer externen Expertenkommission in Rahmen eines zweistufigen Verfahrens ausgewählt. Antragsberechtigt waren Forscherinnen und Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC).

 
Quelle: Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health



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