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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
09. Juli 2015

Wie Digitalisierung unser Leben und Wirtschaften grundlegend verändert

Industrie 4.0 verändert nicht nur Produktion und Dienstleistungen grundlegend, sie stellt auch die IT-Branche selbst und das Bildungswesen vor ganz neue Herausforderungen. Das ist das Fazit des ersten Kühne Logistics University Forums, das am 7. Juli 2015 in Hamburg zum Thema "Digitalization & Logistics - Challenges of the next decade" über 100 Experten aus der IT- und Logistikbranche zusammenführte.

In ihren Vorträgen machten Franz Hero, SAP-Senior Vice President Supply Chain & Logistics Development und Karl-Heinz Streibich, CEO Software AG deutlich, wie hoch der Grad der Digitalisierung schon heute in der Wirtschaft und Alltagswelt ist und dass sich das Tempo der Veränderungen noch beschleunigen wird. E2E Process Management, Smart autonomous assets, 3D printing & virtualization, Digital workflows and platforms, New kinds of human interaction oder Big data sind die neuen Themen, die uns in den nächsten Jahren zunehmend beschäftigen werden. 

Während sich vor 20 Jahren die Wirtschaft der IT bediente, ist IT heute aus keinem Bereich des Wirtschaftens mehr wegzudenken. Sie ist Bestandteil des Produzierens geworden. Die Wirtschaft wird digital. Und die erfolgreichsten und wertvollsten Unternehmen heute sind digitale Unternehmen. "Hier hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen, der ganz neue Fragen aufwirft und auch ganz andere Antworten erfordert", sagte Professor Thomas Strothotte, Präsident der KLU. Der studierte Informatiker machte deutlich: "Wenn die Wirtschaft IT getrieben ist, müssen alle, vom Facharbeiter bis zum Topmanager, in IT-Kategorien denken, um die wirtschaftlichen Kernprozesse zu verstehen. In gleicher Weise müssen IT-Experten Wissen über die branchenspezifischen Besonderheiten erwerben. Denn ein Automobilkonzern braucht andere IT-Lösungen, als ein Logistikdienstleister oder ein Verlagshaus. Standardmodelle funktionieren nicht mehr."

Die entscheidende Frage für Unternehmen heute lautet nur noch: gibt man die Softwarekompetenz an Dritte ab oder wird man selbst zu einem digitalen Unternehmen? Eigene Softwarekompetenz erhöht auf jeden Fall die Wettbewerbsfähigkeit und sichert die Unabhängigkeit der Unternehmen. 

Am Beispiel der Logistikwirtschaft machte dies Dr. André Ludwig, Associate Professor of Computer Science in Logistics an der KLU, in seinem Vortrag "Digital transformation shaping logistics of the next decade" eindrucksvoll deutlich. Welche weitreichenden Konsequenzen das allein in dem viel beachteten Bereich 3D-Druck hat, stellte Dr. Kai Hoberg, Associate Professor of Supply Chain and Operations Strategy, in seinem Vortrag "Beyond the hype of 3D-printing - how to unlock the value of additive Manufacturing" mit überraschenden Analysen und Querbezügen dar. 

Ein wichtiges Ergebnis dieses ersten Kühne Logistics University Forums liegt auf einem noch ganz anderen Gebiet. "Dieser tiefgreifende Wandel muss sich auch in unserer Hochschulausbildung niederschlagen. Der Wettbewerb wird sich künftig auch daran entscheiden, wer über die am besten ausgebildeten Fachleute verfügt", sagte Professor Thomas Strothotte. "Die Digitalisierung treibt nicht nur die Logistik- und IT-Branche. Sie treibt auch uns. Deshalb werden wir einen neuen Master-Studiengang ins Leben rufen. Sein Thema: IT & Logistics."

 
Quelle: Kühne Logistics University



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