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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
03. Juni 2015

Krankenkassen befürchten deutlichen Beitragsanstieg durch Reformen

Gesetzlich Krankenversicherte müssen in den kommenden Jahren nach Darstellung der Kassen mit deutlichen Beitragssteigerungen rechnen. Aufgrund der Gesundheitsreformen sowie eines strukturellen Defizits bei Ausgaben und Einnahmen sei bis 2019 ein Anstieg der Zusatzbeiträge auf durchschnittlich 1,4 bis 1,8% zu erwarten. Das sagte die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Doris Pfeiffer, am Mittwoch im brandenburgischen Sommerfeld. Für das laufende Jahr wird von einem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 0,9% ausgegangen. Bereits 2016 wird er nach GKV-Angaben voraussichtlich auf 1,1 bis 1,2% steigen.

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Der Beitragssatz zur Krankenversicherung steigt also nach GKV-Schätzung bis 2019 von derzeit 15,5% auf 16,0 bis 16,4% vom Bruttoeinkommen. Er setzt sich seit Jahresbeginn zusammen aus einem allgemeinen, festen Bestandteil von 14,6%, den Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte bezahlen, sowie einem Zusatzbeitrag. Diesen müssen die Kassen aufgrund ihrer Finanzlage regelmäßig neu bestimmen, er wird allein von den Arbeitnehmern aufgebracht.

 



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