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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
21. Mai 2015

Frauenärzte schreiben an den Patientenbeauftragten der Bundesregierung

In einem Offenen Brief bittet der Berufsverband der Frauenärzte den Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, um ein Gespräch. Anlass sind Äußerungen des Staatssekretärs im Zusammenhang mit Frauenärztinnen und -ärzten, die den von ihnen betreuten Schwangeren und Patientinnen Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) anbieten, zusätzlich zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

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Viele dieser Leistungen werden von den wissenschaftlichen Fachgesellschaften oder auch vom Robert-Koch-Institut, das im direkten Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums arbeitet, dringend empfohlen. Andere sind im Einzelfall notwendig und sinnvoll, um zu Erkenntnissen über mögliche Gesundheitsrisiken zu kommen. "Es ist höchst bedauerlich, dass die gesetzlichen Krankenkassen solche oft notwendigen Maßnahmen nicht honorieren; dies geht zu Lasten der Versicherten", konstatiert Dr. med. Christian Albring, der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. Auch das Einsetzen und Entfernen von Spirale und Hormonstäbchen im Rahmen der Empfängnisverhütung bei Frauen über 20 Jahre wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert, ebenso Reiseimpfungen, viele Atteste, empfohlene Standard-Elemente der pränatalen Diagnostik und auch Ultraschallfotos in der Schwangerschaft über die notwendigen Untersuchungen hinaus "für das Familienalbum".
 
"Wir, die Frauenärztinnen und -ärzte Deutschlands, würden uns wünschen, dass Sie als Patientenvertreter der Bundesregierung mit uns ins Gespräch kommen über die Sinnhaftigkeit oder Notwendigkeit ärztlicher Leistungen, die - oft entgegen bester Evidenz - von den gesetzlichen Krankenkassen nicht honoriert werden und deshalb zu unserem größten Bedauern nur dann durchgeführt werden können, wenn die Schwangere oder die Patientin diese Kosten selbst trägt", so das Fazit des Offenen Briefes. "Es wäre wünschenswert, wenn wir auf diesem Weg künftig Schuldzuweisungen vermeiden könnten. Sie tragen nicht zur Verbesserung der Sicherheit von Patientinnen und von Schwangeren und ihren ungeborenen Kindern bei."

 
Quelle: Berufsverband der Frauenärzte (BVF)



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