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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
18. März 2015

Beim Online-Shopping Geld spenden

"Kostenlos" Geld für einen guten Zweck spenden: Was nach einer Unmöglichkeit klingt, ist Prinzip von Adonate, einer gemeinnützigen Webseite von drei aktiven und ehemaligen Studierenden der Hochschule Darmstadt (h_da). Jegan Sivalingam, Dardan Zogu und Vedran Gurabic ermöglichen mit ihrer Erfindung, dass Kundinnen und Kunden mit jedem Einkauf bei über 40 gängigen Online-Shops einen Teil des Kaufpreises spenden können - ohne Mehrkosten. Dafür müssen sie lediglich Adonate aufrufen und auf die Seite klicken, bei der sie einkaufen wollen. Wofür gespendet wird, können die Nutzer jeden Monat neu entscheiden.

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Beim Spenden via Adonate kommt der Geldbetrag von den teilnehmenden Online-Shops. Er besteht aus einem festgelegten Anteil des jeweiligen Kaufpreises. Eine Registrierung ist nicht nötig. Jegan Sivalingam, Dardan Zogu und Vedran Gurabic haben als Studenten der Informationswissenschaft am Fachbereich Media am Mediencampus der h_da in Dieburg in nur drei Monaten die Seite www.adonate.de aufgebaut - mit Unterstützung von Benjamin Romeis, Lehrkraft für Besondere Aufgaben am Fachbereich Media, der die Gruppe als Spezialist für Online-Marketing beraten hat. Seit Januar 2014 baut das Trio die Seite kontinuierlich aus und hat in der Zwischenzeit viele neue Partner-Shops hinzugewonnen. "Wir stoßen überall auf offene Ohren", sagt Sivalingam. Beim Einkaufen via Adonate gewännen schließlich alle, sagt er: Gute Projekte würden unterstützt, die Einkäuferinnen und Einkäufer täten etwas Gutes und die Unternehmen schärften ihr soziales Profil.

Über 40 Online-Verkaufsportale sind mittlerweile dabei - unter ihnen viele bekannte Händler. Die Tendenz ist steigend. Mit den bisher zusammengekommenen Spendenbeiträgen haben die Käufer via Adonate gemeinnützige Organisationen im Bereich Nothilfe, Armutsbekämpfung, Krebshilfe sowie Tierschutz unterstützt. Jeden Monat stehen drei neue Einrichtungen zur Wahl, die von den Nutzern der Seite ausgewählt werden.

Die durchschnittliche Vermittlungsprovision liegt bei etwa 5% des Einkaufspreises. Adonate gibt 90% der Provisionen an Hilfsorganisationen weiter. Mit dem Rest deckt das gemeinnützige Unternehmen die eigenen Kosten. Nutzer können auf der Seite aktuelle Spendenquittungen einsehen und wie viel bei ihrem Einkauf an Spendengeldern zusammengekommen ist. Die Namen der Käuferinnen und Käufer und der Produkte können aus Datenschutzgründen weder von Adonate noch von den Nutzerinnen und Nutzern eingesehen werden. Nur Händler, Einkaufspreis, Zeitpunkt des Einkaufs und die entstandene Spende sind sichtbar. Nutzerinnen und Nutzer können anhand dieser Daten kontrollieren, ob ihr Einkauf gezählt wurde. Durch den täglich aktualisierten Stand der Spenden soll Adonate so transparent wie möglich sein.

Das studentische Trio hat mittlerweile das Bachelor-Studium abgeschlossen, arbeitet aber weiterhin an den Wochenenden an dem Projekt. "Technisch funktioniert alles sehr gut. Jetzt arbeiten wir arbeiten daran, das Angebot nutzerfreundlicher und bekannter zu machen", sagt Dardan Zogu, der mit seinem Partner Jegan Sivalingam an der h_da einen Master-Abschluss in Informationswissenschaft anstrebt. Vedran Gurabic arbeitet mittlerweile als Trainee in einem Unternehmen. Mit Kampagnen in den sozialen Medien und mehr möchten die Studenten auf Adonate aufmerksam machen. Derzeit arbeitet die Gruppe daran, die Nutzung noch einfacher zu machen. Nach Installation eines kleinen, integrierten Programms, eines so genannten Add-ons für den Browser, müssen Nutzer dann nur noch auf einen Button klicken und können spenden, ohne die Seite www.adonate.de ansteuern zu müssen. Hilfe bekommen die Entwickler dabei von einem Programmierer aus Berlin, der - wie einige andere Profis auch - das Projekt pro bono unterstützt. Hilfe von außen kann das Team auch weiterhin gut gebrauchen: Verstärkung ist immer willkommen.

 
Quelle: Hochschule Darmstadt



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