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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
13. März 2015

Felix Burda Stiftung: "3 Milliarden Euro Einsparungen. Kosten-Nutzen-Analyse der präventiven Koloskopie in Deutschland."

Die Darmkrebsvorsorge rechnet sich nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich. Studie errechnet hohes Einsparpotential der Vorsorge-Koloskopie für das deutsche Gesundheitssystem.

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Laut einer Studie der beiden Felix Burda Award - Preisträger Prof. Dr. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) und Prof. Dr. Andreas Sieg (Facharzt für Gastroenterologie, Heidelberg) kann ein deutschlandweites Screening-Koloskopie-Programm und die dadurch erreichte Prävention von Darmkrebs, Einsparungen erzielen, die die gesamten Kosten von Screening und Nachsorge bei weitem kompensieren.

Durch die Früherkennung und die Vermeidung von Darmkrebs-Behandlungskosten können durchschnittliche Einsparungen pro Koloskopie von 121 bis 623 Euro generiert werden.

Seit Einführung der Vorsorge-Koloskopie als gesetzliche Leistung der Krankenkassen im Jahr 2002, haben bis Ende 2012 bereits rund 5 Millionen Menschen in Deutschland diese Untersuchung in Anspruch genommen, so das Zi (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung).

Auf Basis dieser Studienergebnisse und der verzeichneten Vorsorge-Koloskopien, errechnet die Felix Burda Stiftung Einsparungen für das deutsche Gesundheitssystem in Höhe von rund 605 Mio. bis zu 3,1 Mrd. Euro im Zeitraum 2002 - 2012. 
Jeder in die Vorsorge-Koloskopie investierte Euro zahlt sich somit mit bis zu 3,20 Euro aus.

Über einen Zeitraum von 10 Jahren betrachtet, können die Investitionen in die Prävention von Darmkrebs mittels Vorsorge-Koloskopie daher durchaus als lohnendes Investment betrachtet werden.

Die Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen betrugen laut dem Statistischem Bundesamt im Jahr 2012 rund 172 Mrd. Euro.

 
Quelle: Felix-Burda-Stiftung



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