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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
27. Februar 2015

Sozialverband: Regierung muss Notbremse bei Zusatzbeiträgen ziehen

Der Sozialverband VdK hat die Bundesregierung aufgefordert, höhere Zusatzbeiträge für die gesetzlich Versicherten im kommenden Jahr abzuwenden. "Es darf nicht sein, dass durch die Zusatzbeiträge die steigenden Ausgaben allein und ungebremst zu Lasten der Versicherten gehen", sagte Vdk-Präsidentin Ulrike Mascher der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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Deshalb dürfe nicht mehr jede Kasse die Möglichkeit haben, einseitig von ihren Versicherten Zusatzbeiträge ohne Deckelung zu erheben, forderte Mascher. Die Gesundheitsausgaben sollten vielmehr vollständig aus den Krankenkassenbeiträgen der Versicherten und der Arbeitgeber sowie durch klar festgelegte Steuerzuschüsse finanziert werden. "Die Arbeitgeber müssen sich wieder paritätisch an der Finanzierung beteiligen", forderte Mascher. Gesundheit müsse für alle bezahlbar bleiben.

Hintergrund ist, dass auf die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland 2016 flächendeckend höhere Zusatzbeiträge zukommen. "Die Zusatzbeiträge werden nächstes Jahr mit Sicherheit steigen", hatte der Sprecher des GKV-Spitzenverbands gesagt. Die Kassen haben 2014 erstmals seit Jahren ein Defizit eingefahren.

Derzeit erheben die Kassen Zusatzbeiträge zwischen 0,0 und 1,2%. Millionen Kassen-Mitglieder müssen 0,9% vom Einkommen zahlen - zusätzlich zum 7,3-%-Arbeitnehmeranteil des Beitragssatzes von 14,6%.

 



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