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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
17. Februar 2015

Spahn: Arzneimittelmarktreform war eine kleine Revolution

Der CDU/CSU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn hat die vor vier Jahren in Kraft getretene Arzneimittelmarktreform als "eine kleine Revolution" gewürdigt. Das sogenannte Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) "bedeutete das Ende der Mondpreise für Medikamente", sagte Spahn der Deutschen Presse-Agentur.

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Seitdem werden die Preise für neue Arzneimittel zwischen Herstellern und Krankenkassen verhandelt und nicht mehr einseitig von den Unternehmen vorgegeben. Beide Seiten sollen den Erstattungsbetrag, zu dem der Hersteller das Arzneimittel abgibt, innerhalb eines Jahres nach Markteinführung vereinbaren. Richtlinie dabei ist der Zusatznutzen eines neuen Arzneimittels.

"Klar ist aber auch: Das AMNOG ist ein lernendes System. Wir wollen, dass wirkliche Innovationen den Patienten schnell zur Verfügung stehen", sagte Spahn weiter und fügte hinzu: "Die müssen auch weiterhin gut bezahlt werden. Das müssen vor allem die Kassen berücksichtigen."

Die Krankenkasse DAK-Gesundheit stellt an diesem Dienstagvormittag den AMNOG-Report vor. Dieser soll Auskunft darüber geben, ob die Neuordnung des Arzneimittelmarktes ein Erfolgsrezept ist oder eine Innovationsbremse.

 



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