Samstag, 19. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
03. Februar 2015

Smartphones verändern den digitalen Medienkonsum von Jugendlichen

Jugendliche mit Smartphones verbringen deutlich mehr Zeit online - und das auch nachts, was den Schlaf beeinträchtigen kann. Digitaler Medienkonsum in der Nacht hängt bei Jugendlichen mit einem höheren Risiko für Schlafprobleme und depressive Symptome zusammen. Dies berichtet ein Psychologenteam der Universität Basel nach einer Befragung von über 360 Schülerinnen und Schülern. Die Forschungsergebnisse sind in der Fachzeitschrift Journal of Youth and Adolescence publiziert.

Anzeige:
 
 

Während Smartphones erst etwa ab 2007 den Markt zu erobern begannen, sind sie heute bei Jugendlichen allgegenwärtig. Dank WLAN-Internet und günstigen Flatrates verbringen Jugendliche mit Smartphones mehr Zeit online und können günstiger mit ihren Freunden kommunizieren -, was ihren digitalen Medienkonsum deutlich verändert hat. 

In einer Studie haben Forschende um Prof. Sakari Lemola von der Fakultät für Psychologie der Universität Basel untersucht, wie sich der digitale Medienkonsum bei Teenagern mit Smartphones von ihren Alterskollegen mit konventionellen Handys unterscheidet. Dafür befragten sie insgesamt 162 Schülerinnen und 200 Schüler aus der Nordwestschweiz im Alter von 12 bis 17 Jahren. Resultat: Jugendliche mit Smartphones verbrachten an Wochentagen deutlich mehr Zeit im Internet, nämlich durchschnittlich zwei Stunden gegenüber einer Stunde. Zudem schrieben sie täglich deutlich mehr Textnachrichten - durchschnittlich 85 gegenüber sieben - als Gleichaltrige mit konventionellen Handys.



Schlafprobleme und depressive Symptome

Auffällig war der Unterschied auch, wenn die Jugendlichen abends im Bett lagen: Nur 17% schalteten ihre Smartphones über Nacht aus oder auf Lautlos im Vergleich zu 47% der Jugendlichen mit konventionellen Handys. Zudem berichteten Jugendliche mit Smartphones deutlich häufiger, im Bett vor dem Einschlafen noch Videos anzusehen, online zu sein oder Nachrichten an Freunde zu senden. Insgesamt hatten Jugendliche, die nachts im Bett digitale Medien nutzten, ein höheres Risiko, unter Schlafproblemen und depressiven Symptomen zu leiden. Die Fachleute raten daher Jugendlichen bei Schlafproblemen oder ausgeprägter Tagesmüdigkeit, in der Stunde vor dem Zu-Bett-Gehen auf digitale Medien ganz zu verzichten.

 
Quelle: Universität Basel



Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017