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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
08. Januar 2015

Drei CDU-Flügel fordern Schritte für längeres Arbeiten

Union und SPD verhandeln derzeit hinter verschlossenen Türen über flexiblere Übergänge in die Rente. Drei CDU-Flügel preschen nun gemeinsam vor - mit konkreten Vorschlägen, wie mehr Menschen künftig zu längerem Arbeiten gebracht werden können.

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Alte, Junge und Wirtschaftsvertreter in der CDU haben in einem gemeinsamen Vorstoß bessere Bedingungen für längeres Arbeiten gefordert. "Die Erkenntnis, dass wir künftig auch ältere Arbeitskräfte benötigen, ist gereift", heißt es in einem Positionspapier der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, der Senioren-Union und der Jungen Union, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Zuletzt hatte der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, für eine Rente mit 70 auf freiwilliger Basis plädiert.

Die drei Organisationen fordern: "Wir müssen jetzt endlich Nägel mit Köpfen machen, um die drohenden Folgen des demografischen Wandels einzudämmen." So solle es einen "Flexi-Bonus" für beschäftigte Rentner geben. Der Rentenversicherungsbeitrag, den Arbeitgeber für beschäftigte Rentner zahlen müssen, solle die Rente des Betroffenen anders als heute künftig erhöhen. "Konkret soll dieser Beitrag jährlich auf die laufende Rentenzahlung als Zuschlag aufgestockt werden." Die Mittelstandsvereinigung hatte diesen Vorschlag bereits im Herbst gemacht.

Zudem fordern die drei CDU-Flügel nun eine Abschaffung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung für Ältere und einen deutlich flexibleren Übergang auch in die Beamten-Pension. "Bund und Länder sollten eine Weiterbeschäftigung von Beamten im Einvernehmen zwischen dem Dienstherren und dem Beamten uneingeschränkt ermöglichen." Derzeit verhandelt eine Koalitionsarbeitsgruppe über flexiblere Übergänge in die Rente. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte am Mittwoch gesagt, vor der Sommerpause werde das Vorhaben finalisiert.  Carsten Linnemann, der Chef des CDU/CSU-Wirtschaftsflügels, sagte der dpa, die Idee der Flexi-Rente finde auch in den eigenen Reihen immer mehr Unterstützung. "Wichtig ist, dass man jetzt nicht nur an die Rentner, sondern auch an die Pensionäre denkt." Otto Wulff, der Vorsitzende der CDU-Senioren-Union, betonte: "Ältere Menschen müssen selbstverständlich die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wie lange sie über den regulären Renteneintrittstermin hinaus arbeiten wollen." Alles andere wäre seiner Ansicht nach Altersdiskriminierung.

Der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, forderte Anreize für längeres statt für kürzeres Arbeiten. "Ältere Arbeitskräfte mit Erfahrung dürfen nicht länger aufs Abstellgleis geschoben werden", sagte er der dpa. "Vor dem Hintergrund des bereits jetzt spürbaren Fachkräftemangels ist ihr Fachwissen unerlässlich."

 



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