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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
10. Dezember 2014

werpflegtwie unterstützt Angehörige bei der Suche nach passenden Pflege-Anbietern

Die meisten Menschen beschäftigen sich solange nicht mit dem Thema Pflege, bis sie sich in einer Notsituation befinden. Innerhalb weniger Wochen oder gar Tage ist dann eine Entscheidung fällig, wie und wo der Betroffene pflegerisch versorgt werden soll. Meist sind es die Angehörigen, die sich in solch einer Situation vor telefonbuchartigen Verzeichnissen von Anbietern wiederfinden und nach Unterscheidungskriterien und Merkmalen für "gute Pflege" suchen.

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Doch was macht gute Pflege wirklich aus? Worauf kommt es an, damit sich Bewohner wirklich zuhause fühlen können, und Angehörige ihre Nahestehenden mit einem guten Gefühl und ohne schlechtes Gewissen einer Pflegeeinrichtung anvertrauen können? Selbstverständlich muss Pflege den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Das setzt heutzutage jeder voraus, aber die Noten des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) sind mittlerweile kaum noch eine große Hilfe als Entscheidungs- und Unterscheidungskriterium. Denn die fast durchweg guten Noten (bundesweiter Durchschnitt 1,3) entsprechen nicht automatisch auch der Realität. Ein Beispiel: Erhält eine Einrichtung eine Gesamtnote von 1,1, wurde diese aus insgesamt 59 Kriterien des MDK ermittelt - schlechte Pflege kann hierbei beispielsweise mit einer Blumen-Dekoration ausgeglichen werden. Außerdem wird bei diesem sogenannten Pflege-TÜV lediglich die Pflege-Dokumentation geprüft, ohne weitere entscheidende Kriterien miteinzubeziehen. Die Erfahrung und die Meinung der Betroffenen bleiben bei der Bewertung der MDK beispielsweise völlig außen vor. Genau diese Erfahrungen enthalten aber wichtige Informationen für Suchende.

Was den betroffenen Familien tatsächlich wichtig ist, lässt sich mit "Pflegekultur" am besten umschreiben: Wie sprechen Pflegekräfte mit den Bewohnern, wie reden sie untereinander? Steht Aufmerksamkeit und Fürsorge nur im Info-Prospekt, ist die Atmosphäre herzlich oder das Personal hektisch und gestresst? Im Bekanntenkreis werden Tipps und Hinweise, Warnungen und Kritik sicherlich ausgetauscht. Die Empfehlung von Vertrauenspersonen ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung für einen Ambulanten Dienst oder eine Pflegeeinrichtung.

werpflegtwie ist ein neues Online-Portal, das genau diese Lücke in der öffentlichen Kommunikation schließt. Das Portal gibt Angehörigen und Betroffenen in der Pflege eine Stimme über den engen Bekanntenkreis hinaus; verleiht ihnen ein Gewicht in der öffentlichen Diskussion. werpflegtwie setzt dabei auf mündige Menschen, die differenzierte Urteile abgeben, um anderen in ähnlicher Situation zu helfen. Experten wie der Heimforscher Prof. Dr. Bernd Seeberger unterstützen die Idee einer neuen Pflegekultur: "Es wird mehr zu einer neuen Pflegekultur beitragen, wenn nicht pauschal der "Pflegenotstand" gegeißelt, sondern die Spreu vom Weizen getrennt wird." Die Urteile möglichst vieler mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Ansprüchen öffentlich zugänglich zu machen, wird auch den Pflegeanbietern helfen, sich weiterzuentwickeln und sich mehr mit den Wünschen und Vorstellungen der Pflegebedürftigen auseinanderzusetzen.

 
werpflegtwie GmbH



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