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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
15. September 2014

Moderne Zeiten: Kinder bewegen sich kaum noch

Wie die rheinland-pfälzische Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) mitteilt, bringen es rund 14% der zwölf bis 17-jährigen Schüler im Land nicht einmal mehr auf eine Stunde körperliche Bewegung am Tag. Weitere 29% bewegen sich höchstens eineinhalb Stunden, bestätigt die TK-Landesvertretung weiter. Hierbei seien der Schulweg, das Toben im Wohnzimmer sowie andere Aktivitäten bereits berücksichtigt. Die  TK-Landesvertretung bezieht sich bei diesen Angaben auf die Ergebnisse einer repräsentativen Elternumfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der TK.

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Die Studie wirft zudem einen vergleichenden Blick auf die einzelnen Bundesländer. Dabei fällt auf, dass in Schleswig-Holstein oder in Niedersachsen fast ein Drittel (32%) der Kinder täglich über zweieinhalb Stunden körperlich aktiv ist. In Rheinland-Pfalz, Hessen oder Saarland hingegen, ist dies gerade mal bei 19% der Fall. Wie die Untersuchung außerdem feststellt, bewegen sich rheinland-pfälzische Schüler dieser Altersgruppe durchschnittlich 105 Minuten am Tag und liegen somit drei Minuten unter dem Bundesschnitt (108). Am regungslosesten sind übrigens Thüringer Pennäler mit 92 Minuten.
 
"Dieses Aktivitätsprotokoll ist alarmierend, weil Bewegung ein physiologisches Grundbedürfnis ist", betont Anneliese Bodemar, Leiterin der TK-Landesvertretung in Rheinland-Pfalz. "Viele Kinder leiden heute schon unter Problemen, die nur dann entstehen, wenn diesem Bedürfnis nicht genügend Raum zugedacht wird, wie etwa Übergewicht, Haltungsschäden oder Konzentrationsschwierigkeiten", erklärt die TK-Landeschefin. Auch sei körperliche Aktivität wichtig für das kindliche Gehirn, da es sich noch in der Entwicklung befände und die Vernetzung der Nervenzellen durch die Bewegung unterstützt und verstärkt würde.

 
Quelle: Rheinland-pfälzische Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK)



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