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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
05. August 2014

Wann der Staat Flüchtlingen Dolmetscher zur Therapie bezahlt

Flüchtlinge haben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in der Regel Anspruch auf Dolmetscherleistungen, wenn diese zur Sicherung der Gesundheit erforderlich sind.

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Spezielle Angebote gibt es bei Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer, die allerdings keine Kassenzulassung haben. Psychotherapeutische Leistungen können dort nur über das AsylbLG oder Drittmittel finanziert werden, wie aus Angaben des Stuttgarter Integrationsministeriums hervorgeht.

Wer zwei Jahre Grundleistungen nach dem AsylbLG erhalten hat oder erwerbstätig wird, hat üblicherweise Ansprüche auf die Leistungen der
Gesetzlichen Krankenversicherung. Die Übernahme der Kosten von verordneten Dolmetschern zählen laut Ministerium aber nicht dazu.

Im Einzelfall sind Ausnahmen möglich. So können Dolmetscherkosten etwa im Rahmen der Sozialhilfe je nach Schwere, Dringlichkeit und Bewertung der Behandlungsbedürftigkeit der zugrundeliegenden Erkrankung übernommen werden. Voraussetzung ist, dass die von der Krankenkasse bewilligte Leistung wie eine Psychotherapie nur mittels eines Übersetzers wirksam in Anspruch genommen werden kann.

 



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