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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
22. Juli 2014

Verletzung nach Schreck kann Fall für Unfallversicherung sein

Eigentlich gilt bei Unfallversicherungen: Sie kommen nur für Verletzungen auf, die von einer Einwirkung von außen herrühren. Stolpert beispielsweise ein Jogger beim Laufen im Wald über eine Wurzel und verletzt sich dabei, ist dies in der Regel ein Versicherungsfall. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind hingegen meist krankhafte Störungen infolge psychischer Reaktionen, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).

Nicht ausgeschlossen sind allerdings körperliche Schäden, die dadurch entstehen, dass der Körper auf äußere Einflüsse reagiert. So hat der Bundesgerichtshof eine Stresssituation als Auslöser für eine Gesundheitsschädigung sehr wohl als Versicherungsfall anerkannt. Im betreffenden Fall hatte ein Berufskraftfahrer im Straßenverkehr einen großen Schreck bekommen und in der Folge eine Aortenruptur erliitten (Az.: IV ZR 283/02). Die Stressreaktion sei in diesem Fall keine psychische, sondern eine normale und automatisch ablaufende körperliche Reaktion gewesen, so die Richter. Daher musste die Unfallversicherung zahlen.

 



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