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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
04. Juli 2014

Zukunft Hausarzt: Beratungsangebot soll Medizinstudierende für Allgemeinmedizin begeistern

Mentorium Allgemeinmedizin heißt ein neues Angebot des Instituts für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen (UK Essen). Das studienbegleitende Projekt richtet sich an Studierende der Humanmedizin aller Fachsemester. Ziel ist es, den angehenden Medizinerinnen und Medizinern bereits während ihrer Ausbildung die vielfältigen Aufgaben eines Allgemeinmediziners nahe zu bringen und wichtige ärztliche Kompetenzen zu vermitteln.

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Hausärzte sind heute gesuchter denn je: Viele Praxen haben bereits Probleme, einen Nachfolger zu finden. In ländlichen Regionen müssen die Menschen zum Teil lange Wege zurücklegen, um zu „ihrem“ Hausarzt zu kommen. Laut der Kassenärztlichen Vereinigungen fehlen in Deutschland bereits heute rund 2.600 Hausarztpraxen. Bis 2021 könnte sich der Ärztemangel noch weiter verschärfen: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung geht davon aus, das dann insgesamt rund 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen.

"Vor diesem Hintergrund möchten wir dazu beitragen, die hausärztliche Versorgung zu sichern, indem wir unsere Studierenden für das Fach Allgemeinmedizin begeistern", erklärt Prof. Dr. Stefan Gesenhues, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin. "Dabei setzen wir auf intensive Beratung und auf praktische Anschauung. Wir arbeiten mit vielen Hausärzten in der Region zusammen. Unsere Studierenden können sich ihre persönliche Paten-Praxis aussuchen und dort den Berufsalltag eines Hausarztes kennenlernen", so Prof. Gesenhues. Wer zum Beispiel einen "eigenen" Patienten über einen längeren Zeitraum betreuen möchte, Alltag für niedergelassene Allgemeinmediziner, kann zum Beispiel zu den festen Vorsorgeterminen chronisch erkrankter Patienten hinzukommen.

Auf der Agenda steht darüber hinaus die praktische Vertiefung häufiger ambulanter Behandlungsanlässe, angefangen vom sogenannten "Taping" bei akuten Verletzungen des Bewegungsapparates bis hin zur Leichenschau und dem Ausstellen eines Totenscheines. Aber auch das Fehlermanagement in der ärztlichen Tätigkeit, die Schnittstelle zwischen Praxis und Klinik und ein sinnvolles Medikamentenmanagement werden thematisiert.

Neben den medizinischen Themen geht es auch um Ökonomie. Denn die Vorstellung, als Allgemeinmediziner einmal eine eigene Praxis zu führen, schreckt viele angehende Ärzte ab: "Als Selbstständiger muss man sich und seine Praxis organisieren und auf wirtschaftlich solide Beine stellen", so Prof. Gesenhues abschließend.

Das Mentorium Allgemeinmedizin richtet sich an Studierende der Humanmedizin aller Semester. Ein Einstieg in das Programm ist in jedem Studienabschnitt möglich. Weitere Informationen unter www.ifam-essen.de.

 
Quelle: Universitätsklinikum Essen (UK Essen)



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