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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
02. Juli 2014

SPD weiter gegen Pflegevorsorgefonds

Vor der ersten Lesung der Pflegereform im Bundestag sind sich Union und SPD weiter nicht über alle Reformteile einige. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Hilde Mattheis, wendet sich weiter gegen den Pflegevorsorgefonds, obwohl er im Koalitionsvertrag fest vereinbart ist. "Vorsorgen kann man auch, indem man in die Zukunft investiert", sagte sie der "Südwest Presse" (Mittwoch).

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Mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr soll in den Vorsorgefonds fließen. Mit dem Geld sollen zu große Beitragsanhebungen ab 2034 verhindert werden, wenn die starken Geburtsjahrgänge 1959 bis 1967 ins typische Pflegealter kommen. Mattheis befürchtet, dass der Fonds angesichts niedriger Zinsen und Inflation real an Wert verliert. Sie hält es für sinnvoller, mit den 1,2 Milliarden Euro pro Jahr 70.000 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Am Freitag berät das Parlament über den Gesetzentwurf.

 



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