Dienstag, 22. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
Fachinformation
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
22. Mai 2014

ZIM-Hauptpreis für Endoskopie-Geräteinnovation aus Tübingen

Das Tübinger Medizintechnikunternehmen Ovesco Endoscopy AG stand am Donnerstag in Berlin auf dem von Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, eröffneten Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ganz oben auf dem Siegertreppchen. Der auf die Entwicklung und Herstellung von innovativen Zusatzgeräten für die flexible endoskopische Diagnostik und Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen spezialisierte Hersteller erhielt den diesjährigen Hauptpreis des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) in Höhe von 5.000 Euro.

Anzeige:
 
 

Das BMWi würdigte mit der Auszeichnung die Entwicklung von innovativen Clipsystemen zum Einsatz in der diagnostischen und therapeutischen Endoskopie. Mit der Geräte-Neuentwicklung, die bereits weit über 400 Mal in über 70 Ländern weltweit verkauft wurde, lassen sich auf schonende Weise sonst notwendige chirurgische Eingriffe bei Perforationen, Blutungen und chronischen Defekten (z.B. Fisteln) im Magen-Darm-Trakt vermeiden.

Eine logische Weiterentwicklung minimal-invasiver Eingriffe ist die sogenannte endoluminale Chirurgie. Hier werden z.B. früh erkannte Tumore endoskopisch abgetragen. Allerdings stellten bisher dabei auftretende Perforationen ein Problem dar und führten nicht selten zu Eingriffen am offenen Bauch; dasselbe gilt für Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen und bei schweren Magen-Darmblutungen. Mit der OTSC® (Over-The-Scope-Clip)-Technologie können jetzt solche Defekte endoskopisch sicher therapiert werden. Vorteil der Methode ist außerdem, dass die Patienten nach dem Eingriff selten stationär und wenn, dann nur ein bis zwei Tage im Krankenhaus bleiben müssen.

Über das technologieoffene ZIM-Programm wurden seit Start im Sommer 2008 für mehr als 25.500 Vorhaben über 3,4 Mrd. Euro Fördermittel zugesagt. Mit den ZIM-Preisen 2014, die ebenfalls für einen Kombi-Messstand für Drehgestelle von Schienenfahrzeugen (Potsdam), eine bauraum- und ressourcenoptimierte Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine aus Hessen und ein automatisiertes Fertigungsverfahren für Holzteile (Mecklenburg) vergeben wurden, würdigt das Ministerium die Realisierung und erfolgreiche Markteinführung solcher Neuentwicklungen.

Das im Jahr 2011 abgeschlossene erste ZIM-Projekt hat bei der Ovesco Endoscopy AG nachhaltige Auswirkungen. Mit Hilfe der Mittel wurden zwei vom OTSC® System abstammende Produkte, ebenfalls Weltneuheiten entwickelt: das OTSC® Proctology, welches v.a. bei Analfisteln zum Einsatz kommt, sowie das vor der Markteinführung stehende sogenannte Full Thickness Resection Device FTRD®, mit dem über das flexible Endoskop Vollwandresektionen im Dickdarm einfach und sicher durchgeführt werden können. Außerdem wurden drei zusätzliche Vollzeitstellen geschaffen; weitere seien in Planung, hieß es. Nach Worten von Vorstand Prof. Dr. Thomas Gottwald sei ZIM ein sehr wertvolles Instrument für kleine und mittlere Firmen, Innovationen überhaupt und schneller zu entwickeln und an den Markt zu bringen.

 
Quelle: Ovesco Endoscopy



Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017