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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
24. April 2014

bng: "CED im Kindesalter - Versorgungslücke beim Übergang ins Erwachsenenalter"

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) treten in Schüben auf und belasten die Betroffenen ihr Leben lang, weil sie nicht heilbar sind. Sie können schon in jungem Lebensalter auftreten. In Deutschland leiden darunter bis zu 40.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

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"Die allgemein schwierige Versorgungslage von CED-Patienten, von denen nach wie vor ein Großteil keine angemessene Therapie erhält, führt für betroffene Jugendliche zu der besonderen Schwierigkeit, beim Übergang ins Erwachsenenalter einen geeigneten Arzt für die Anschlussbehandlung zu finden", sagt Dr. Bernd Bokemeyer vom Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen (bng).


Das Problem besteht vor allem darin, dass der erforderliche Betreuungsaufwand für diese Patienten gesellschaftlich weiterhin zu wenig erkannt und gewürdigt wird. Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen wird der Versorgungsaufwand nicht angemessen abgebildet. "Deshalb finden sich auch nur wenige spezialisiere Ärzte, die CED-Patienten bei schweren chronischen Schüben und Verläufen behandeln wollen", so der bng-Spezialist.


Vor diesem Hintergrund hat der Berufsverband das Qualitätsmerkmal einer "CED-Schwerpunktpraxis im bng" eingeführt. Sie soll den Betroffenen den Weg in geeignete Versorgungsstrukturen ebenen. Die zertifizierten Praxen versorgen im Jahr mehr als hundert CED-Patienten. Die Praxisbetreiber können eine kontinuierliche Fortbildung für das Krankheitsbild nachweisen und halten entsprechend fortgebildetes Personal bereit. Sie bieten eine CED-Sprechstunde im Rahmen der kontinuierlichen Betreuung von CED-Patienten und kooperieren eng im Betreuungsnetz-CED mit Hausärzten, Chirurgen, Proktologen, Rheumatologen und anderen erforderlichen Fachbereichen.

 
Quelle: Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e.V.



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