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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
09. April 2014

Nordrheinische HNO-Ärzte klagen gegen KVNo

Am 29. März trafen sich die Mitglieder des HNOnet NRW, einem Zusammenschluss der niedergelassenen Hals-Nasen-Ohren-Fachärzte aus Nordrhein-Westfalen, zu ihrer Generalversammlung. Dabei drehten sich viele Gespräche, um die desolate Honorarsituation der nordrheinischen HNO-Ärzte, die in den letzten Jahren 40% Umsatzverluste hinnehmen mussten. Um den Patienten dennoch eine hochwertige Medizin anbieten zu können, wurden unter anderem die Etablierung von Wahlleistungen, die Ausgliederung von GKV-Leistungen sowie das Aushandeln von Selektivverträgen mit den Krankenkassen diskutiert. Dr. Uso Walter, Vorsitzender des Netzwerks, stellte den Mitgliedern zudem einen Stufenplan vor,  der diverse Widersprüche gegen die Abrechnungs/Honorarbescheide und gegebenenfalls eine Sammelklage gegen die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNo) beinhaltet.

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Hintergrund: Die KVNO verweigert als einzige KV Deutschlands die Offenlegung ihrer Honorarberechnungen. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu nicht nachvollziehbaren Honorarentscheidungen der KVNo: So kürzte die KVNo in den letzten Jahren mehrfach des Honorar der HNO-Ärzte, trotz einem erhöhten Gesamthonorar für Nordrhein. Im letzten Jahr blieben darauf hin vielerorts in Nordrhein HNO-Praxen freitags für Kassenpatienten geschlossen.

"Nach Prüfung juristischer Schritte haben viele HNO-Ärzte auf Anraten des HNOnet NRW bereits im Januar Widerspruch gegen Honorarbescheide eingelegt. Eine Untätigkeitsklage, eine Leistungs-/Honorarklage sowie eine Klage gegen die Verweigerung von Informationen sind bereits in Vorbereitung", erklärt Walter. "Das Gesundheitsministerium als zuständiges Kontrollgremium sowie der Landtag und gesundheitspolitischen Sprecher der Parteien sind über die fehlende Bereitschaft der KV zur Offenlegung ihrer RLV-Berechnungen informiert." Weitere Infos unter www.hnonet-nrw.de.

 
Quelle: komm | public!



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