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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
31. Januar 2014

Teurer Zahnersatz: Zahnarzt muss über alle Möglichkeiten aufklären

Zahnersatz muss nicht zwangsläufig teuer sein. Es gebe fast immer eine Standardbehandlung, die sich finanziell in Grenzen hält und medizinisch ausreiche, erklärt Sina Holdaway von der Erfurter Beratungsstelle der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). "Doch von dieser Regelversorgung wissen die Betroffenen oft gar nicht." Sie sollten daher beim Zahnarzt nachfragen. Dieser müsse über verschiedene Möglichkeiten der Behandlung aufklären.

Die Regelversorgung für Zahnersatz umfasst eine Liste mit rund 50 medizinischen Einzelbefunden und passend dazu festgelegten Therapien. Die Kosten sind vergleichsweise niedrig, zudem zahlt die gesetzliche Krankenkasse etwa die Hälfte hinzu. Wer sein Bonusheft lückenlos über zehn Jahre geführt hat, kriegt bis zu 65%. An die 100% kann bekommen, wer nur geringe Einkünfte hat. "In diesem Fall lohnt es sich, die Kasse nach der sogenannten Härtefallregelung zu fragen", erklärt Holdaway.

Ein Beispiel: Einem Patienten müssen zwei Backenzähne gezogen werden. Der Zahnarzt empfiehlt ihm eine Keramikbrücke, die den Patienten rund 2550 Euro kostet. Die Regelversorgung mit einer Brücke aus Metall kostet hingegen nur etwa 240 Euro bei vollem Kassenzuschuss. Wäre die Brücke im vorderen Zahnbereich, würde die Kasse anteilig noch eine Sichtverblendung aus Kunststoff bezahlen.

 



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