Dienstag, 17. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
07. Januar 2014

bng: Getrennte Töpfe - 2014 ein Jahr der Weichenstellung im Gesundheitswesen

Das neue Jahr verschärft die Verteilungskonkurrenz zwischen Haus- und Fachärzten. Die in den Praxen erbrachten Leistungen sollen die Grundlage werden, auf der sich künftig zwei getrennte Versorgungsbereiche entwickeln werden.

Anzeige:
 
 

"Es wird versucht, die Geldverteilung im ambulanten Bereich neu zu gestalten, aber die derzeitige und zukünftige Mangelverteilung verschärft eine ganz schlimme Konkurrenz innerhalb der Ärzteschaft. Die Vergütung wird offensichtlich auch in Zukunft weit hinter dem tatsächlichen Versorgungsbedarf zurückbleiben", kommentiert Dr. Franz Josef Heil, der Vorsitzende des Berufsverbandes der niedergelassenen Gastroenterologen (bng), die Entwicklung.

Die Politik hat zwar erkannt, dass die hausärztliche Versorgung in eine Krise rutscht. Gleichzeitig werden aber die niedergelassenen Fachärzte im politischen Denken konsequent vernachlässigt. "Es ist eine traurige Tatsache, dass die Zahl der Hausärzte abnimmt", erläutert der bng-Vorsitzende. "Dadurch muss der steigende Bedarf bei der Betreuung von chronisch kranken Menschen immer stärker von Fachärzten, insbesondere den fachärztlichen Internisten übernommen werden. Niemand will aber im budgetierten System das dafür notwendige Geld aufbringen." Die Stärkung der Hausarztmedizin ist wichtig, aber sie darf nicht zu Lasten der Fachärzte gehen. Genau das passiert aber, wenn, wie die Führung des Hausärzteverbandes fordert, der mit den Kassen vereinbarte Honorarzuwachs einseitig dem hausärztlichen Sektor zugeteilt wird.

Der Ausschluss der fachärztlichen Internisten aus der fachärztlichen Grundversorgung, wie sie jetzt erneut beschlossen wurde, ist ein völlig falscher Weg. "Es muss endlich Schluss mit der Budgetierung der medizinischen Versorgung sein, damit die Betreuung von chronisch kranken Menschen nicht nur beim Hausarzt, sondern auch beim Facharzt gemacht und bezahlt werden kann", erklärt Dr. Heil.

 
Quelle: Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e.V.



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs