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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
26. November 2013

Reinhardt: Tarifeinheit wäre Rückschlag für angemessene Bezahlung und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat sich besorgt zu Plänen der Großen Koalition geäußert, zur Tarifeinheit zurückzukehren und damit die spezifische Interessenvertretung bestimmter Berufsgruppen zu unterbinden.

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"Ganz besonders für die Ärztinnen und Ärzte an den Krankenhäusern würde dies einen herben Rückschlag beim Kampf um faire Bezahlung und familienfreundliche Arbeitsbedingungen bedeuten", sagte Reinhardt. Damit drohten den ohnehin schon unterbesetzten Häusern zusätzliche Verluste an qualifiziertem Personal, warnte der Hartmannbund-Vorsitzende.

Der Hartmannbund, der ebenfalls viele tausend angestellte Kolleginnen und Kollegen an deutschen Kliniken vertritt, werde im Interesse der betroffenen Ärztinnen und Ärzte für die Aufrechterhaltung der Pluralität im Tarifbereich kämpfen. Reinhardt betonte, ein gerechter Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Berufsgruppen - wie zum Beispiel am Krankenhaus - sei auch ohne Einheitsgewerkschaft gesichert. Als Beleg dafür stünden auch die ausgewogenen und verantwortungsvollen Abschlüsse der vergangenen Tarifrunden für die Ärztinnen und Ärzte an deutschen Kliniken.

 
Quelle: Hartmannbund



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