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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
16. September 2013

Versicherter kann auch Anspruch auf teures Hörgerät haben

Ein Hörbehinderter hat unter Umständen auch Anspruch auf ein Hörgerät, das teurer als der vorgesehene Festbetrag ist. Das geht aus einem Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen (Az.: L 10 R 579/10) hervor. Die Kassen seien für einen möglichst vollständigen Behinderungsausgleich zuständig und müssten auf den Akustiker einwirken, dass er für den Festbetrag ein angemessenes Hörgerät liefert, entschieden die Richter in Celle.

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In dem Fall war ein Versicherter auf 2800 Euro Mehrkosten für seine neuen Hörgeräte sitzengeblieben. Da die Geräte ihm aber ein um 20% besseres Hören als das gängige Festpreismodell ermöglichten, muss die Kasse den Richtern zufolge die Anschaffung übernehmen.

Nach dem zwischen den Kassen und der Innung geschlossenen Vertrag seien Akustiker verpflichtet, für Hörbehinderte aller Schweregrade Hörgeräte ohne Mehrkosten zu beschaffen. Darauf müsse die Kasse aktiv drängen und könne nicht automatisch dem Versicherten aufbürden, bei verschiedenen Akustikern Preisangebote einzuholen, so das Gericht.

 



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