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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
21. August 2013

BPI: Stärkere Einbeziehung der medizinischen Fachgesellschaften in die frühe Nutzenbewertung ein notwendiger Schritt

Der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie unterstützt die Forderung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) nach einer stärkeren Berücksichtigung der medizinischen Fachgesellschaften bei der frühen Nutzenbewertung. Die Einbeziehung der praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der täglichen Arbeit mit den Patienten würde die theoretische Bewertung des IQWiG um wichtige Aspekte erweitern und dieser die notwendige Patientenorientierung geben. "Diese Forderung entspricht unserer langjährigen Überlegung. Wir wollen das Wissen und die Kompetenz der medizinischen Fachgesellschaften endlich adäquat in diesen Prozess einbezogen wissen. Das IQWiG und der Gemeinsame Bundesausschuss haben in den bisherigen Verfahren bewiesen, dass die Patientenorientierung und Versorgungswirklichkeit vielfach hinter der wissenschaftlich theoretischen Bewertung und dem Versuch der Kostenminimierung zurückstehen musste. Es ist wichtig, dies zu ändern", erklärte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des BPI.

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In die richtige Richtung zielen auch zwei andere Forderungen der DGHO. Insbesondere die indikations- bzw. interventionsspezifische Priorisierung der patientenrelevanten Endpunkte würde eine bessere Differenzierung ermöglichen. Ebenfalls überlegenswert ist die Forderung nach der Einbeziehung anderer wissenschaftlicher Institutionen in die Bewertungsverfahren. Henning Fahrenkamp erklärte: "Wir finden viel Kompetenz in Bundesoberbehörden und an Universitäten. HTA-Experten gibt es nicht nur im IQWiG. Dementsprechend sollte überlegt werden, ob hier u. a. zur Stimulierung methodischer Diskussionen auch andere Institutionen in diese Bewertungsverfahren einbezogen werden können."

 
Quelle: BPI



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