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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
19. August 2013

Künast für öffentlich-rechtliches Organspendesystem

Ein Jahr nach Bekanntwerden des Transplantationsskandals haben Politiker von Grünen und Linkspartei eine Reform des Organspendesystems in Deutschland gefordert. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Renate Künast, sprach sich für eine öffentlich-rechtliche Institution aus, die die Koordination der Organspenden übernehmen solle. Bisher liegt diese Aufgabe bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation, der Stiftung Eurotransplant und der Bundesärztekammer.

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Künast sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", die Bundesregierung habe "sich bislang einer grundlegenden Reform des Systems verweigert und sich mit kleinen Änderungen begnügt". Die Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler (Linke), Vize-Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, sagte dem Blatt, es müsse "neu und sehr grundsätzlich" über das System nachgedacht und auch dringend über Hirntoddiagnostik gesprochen werden. Die Diagnose des Hirntods ist Voraussetzung für Organspenden. Trotz Hirntods sind aber viele Körperfunktionen noch aktiv.

Nach Bekanntwerden der Transplantationsskandale in deutschen Kliniken war gesetzlich verankert worden, dass die Manipulation an Wartelisten ein Straftatbestand ist. Zudem müssen die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Organvergabe nun vom Bundesgesundheitsministerium genehmigt werden.

 



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