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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
28. Juni 2013

Bald Sprachtests für ausländische Ärzte - Pfleger unberücksichtigt

Ausländische Ärzte können helfen, medizinische Versorgungslücken zu schließen. Vorher sollen sie künftig einen Deutschtest ablegen, beschlossen die Gesundheitsminister. Das Pflegepersonal blieb unberücksichtigt.

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Ausländische Ärzte in Deutschland sollen künftig einen einheitlichen Sprachtest machen - dafür haben sich die Länder-Gesundheitsminister einstimmig ausgesprochen. Für Wohl und Schutz der Patienten seien "ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache unerlässlich", erklärten die Gesundheitsminister auf ihrer am Donnerstag beendeten Konferenz (GMK) in Potsdam. "Diese Entscheidung sichert ein Mehr an Vertrauen und vor allem ein Mehr an Patientensicherheit", sagte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Alexander Schweitzer (SPD) über den Beschluss.

Die Vereinbarung, deren Eckpunkte bis zum nächsten Treffen 2014 erarbeitet werden sollen, gilt zunächst für akademische Heilberufe - also auch für Zahnärzte, Apotheker und Psychotherapeuten. Eine Sprachtest-Regelung für ausländische Pflegekräfte wurde dagegen nicht getroffen, obwohl Deutschkenntnisse auch für sie unabdingbar seien, sagte Saarlands Gesundheitsminister Andreas Storm (CDU). Anders sei eine "menschenwürdige" Betreuung nicht zu gewährleisten.

In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärzte und Pfleger. Allein die Zahl auswärtiger Mediziner stieg von 2000 bis Ende 2012 bundesweit von fast 15.000 auf rund 33.000. Sie stopfen einen Teil der gesundheitlichen Versorgungslücke, die besonders auf dem Lande klafft. Mancherorts gibt es nicht einmal einen Hausarzt, wie Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) berichtete.

Um die medizinische Versorgung zu verbessern, sollen bestimmte ärztliche Tätigkeiten künftig auch von Nicht-Medizinern ausgeführt werden dürfen. In manchen Bundesländern gibt es bereits entsprechende Pilotprojekte - etwa das Projekt "Agnes" in Brandenburg, wo Krankenschwestern neben kleineren medizinischen Aufgaben auch beim Kontakt mit Krankenkassen und der Nachbereitung von Klinikaufenthalten helfen.

Auch die Telemedizin und die ambulante Versorgung in Kliniken soll ausgebaut werden, um den Auswirkungen der demografischen Entwicklung und dem Fachkräftemangel zu begegnen.

 



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