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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
30. April 2013

Systemische Psychotherapie auf Krankenschein?

Die Systemischen Fachverbände "Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie" (DGSF) und "Systemische Gesellschaft" (SG) begrüßen, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ein Bewertungsverfahren für Systemische Psychotherapie einleitet. Der G-BA hat in seiner Sitzung am 18. April beschlossen, die Aufnahme der Systemischen Therapie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung zu prüfen.

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Der Antrag erstreckt sich auf die "Bewertung des psychotherapeutischen Verfahrens Systemische Therapie bei Erwachsenen" und wurde an den Unterausschuss Methodenbewertung überwiesen. Bereits seit 2008 ist die Systemische Therapie vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren eingestuft. Die systemischen Fachverbände fordern seit langem, dass Systemische Therapie auch für gesetzlich Versicherte angeboten wird.
 
Dr. Björn Enno Hermans, stellvertretender Vorsitzender der DGSF und Sprecher einer gemeinsamen Arbeitsgruppe beider Verbände, die sich für die entsprechende "sozialrechtliche Anerkennung" der Systemischen Therapie einsetzt: "Die Verbände SG und DGSF sind zuversichtlich, dass in absehbarer Zukunft Systemische Familientherapie auch den gesetzlich Versicherten als Kassenleistung zugänglich sein wird." Bisherige Forschungsergebnisse zeigten, dass Systemische Therapie mit ihrer Fokussierung auf Lösungen, Ressourcen und den jeweiligen Kontext ein hochwirksames und kostengünstiges Psychotherapieverfahren sei. "Die Aufnahme Systemischer Therapie in das Kassensystem würde das Wirkungsspektrum der Psychotherapie erweitern und dabei helfen, Versorgungslücken zu schließen", so Hermans. Studien belegen, dass Systemische Therapie auch sehr gute und nachhaltige Wirkungen bei Gruppen erzielt, die im Versorgungssystem üblicherweise kaum erreicht werden: bei Migranten, chronisch psychisch kranken sowie alten Menschen oder bei sogenannten Multi-Problem-Familien.

 
Quelle: DGSF



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