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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
26. April 2013

Onkologen begrüßen öffentliches Register für Lieferengpässe bei Medikamenten

Das Bundesministerium für Gesundheit hat heute ein Online-Register für Medikamenten-Engpässe in Deutschland vorgestellt. Das Register ist öffentlich und beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte für jeden zugänglich (1). Das neue Register erfasst alle Lieferengpässe von Arzneimitteln, die voraussichtlich über mehr als 2 Wochen bestehen werden. Es sollen auch Informationen eingestellt werden, wenn die Nachfrage nach Medikamenten nicht mit angemessenen Mengen bedient werden kann.

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Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der medikamentösen Behandlung von Krebspatienten. "Dieses Register ist ein wichtiger erster Schritt im Umgang mit dem Problem der Lieferengpässe von Arzneimitteln in Deutschland“, so Prof. Mathias Freund, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO.

In der Krebstherapie gab es im Laufe der letzten 12 Monate u. a. Schwierigkeiten bei der Versorgung von Patienten mit Akuter Leukämie, Chronischer Leukämie, Brustkrebs und Tumoren des Magen-Darm-Traktes. Die Ursachen sind vielfältig und die Patienten verständlicherweise beunruhigt. Kritisch ist die Situation vor allem dann, wenn keine medikamentösen Alternativ-Medikamente zur Verfügung stehen und eine Verschlechterung der heute guten Behandlungschancen droht.

Das Register beruht zunächst auf freiwilligen Angaben. "Es ist zu hoffen, dass die pharmazeutischen Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und die Öffentlichkeit umfassend über Lieferengpässe informieren. Wir begrüßen auch, dass das Ministerium die Versorgungssituation im Auge behalten will und gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen in Betracht zieht", kommentiert Freund.

(1) www.bfarm.de/lieferengpaesse

 
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V.



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