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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
18. April 2013

Pressemitteilung der DKG zum Beschluss des G-BA zur PET bei malignen Lymphomen

Zum heutigen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Positronenemissionstomographie (PET) erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: "Im Oktober 2010 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Positronenemissionstomographie (PET) als Diagnosemöglichkeit für gesetzlich Versicherte mit Lymphdrüsenkrebs maßgeblich eingeschränkt."

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"Dieser Beschluss wurde gegen international übliche Versorgungspraxis und die Voten der Bundesärztekammer sowie der Fachgesellschaft getroffen. Bereits zum damaligen Zeitpunkt wurde von relevanten Fachexperten die Sorge geäußert, dass hierdurch die Versorgung der betroffenen Patientinnen und Patienten in Deutschland nachhaltig verschlechtert wird. Zwischenzeitlich ist in der Praxis deutlich geworden, dass der Beschluss wichtige Diagnosemöglichkeiten für gesetzlich Versicherte Patienten ausschließt.

Deshalb hat der G-BA nunmehr beschlossen, bei Kindern und Jugendlichen mit Lymphomen unter bestimmten Voraussetzungen die Positronenemissionstomographie (PET) im Rahmen der gesetzlichen Leistungspflicht zu ermöglichen. Die DKG begrüßt diese Öffnung. Dieser Beschluss führt jedoch zu einer weder wissenschaftlich noch gesetzlich gerechtfertigten Ungleichbehandlung von GKV-Versicherten. Für alle Patienten - auch für die Erwachsenen - muss bei schwerer Krebserkrankung PET als Diagnoseinstrument zur Verfügung stehen.

Die PET besitzt als diagnostisches Mittel sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch Erwachsenen gleichermaßen einen hohen Stellenwert in einer abgestuften diagnostischen Kette. Dies wurde von Strahlenschutz- und klinischen Experten mehrfach im Vorfeld der Beschlussfassung bekräftigt. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass aus Sicht des Strahlenschutzes mit der diagnostischen Aussage der PET Strahlenbelastung minimiert werden und damit der Entwicklung von Zweittumoren vorgebeugt werden kann. Insbesondere auch die Tatsache, dass in Deutschland keine alternative funktionelle Bildgebung mehr zur Verfügung steht, erzeugt eine relevante Versorgungslücke.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat daher dafür plädiert, die PET für alle Patientinnen und Patienten mit Lymphomen als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung zu ermöglichen. Die DKG appelliert an das Bundesgesundheitsministerium über das Genehmigungsverfahren sicherzustellen, dass diese Form der Krebsdiagnostik nicht länger ausgeschlossen bleibt."

 
Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft



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