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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
17. April 2013

IG BAU will flexibles Altersübergangsgeld gegen Hartz-IV-Falle

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat ein Konzept für einen flexiblen Übergang in die Rente vorgelegt. Ziel des Vorschlags ist es, Beschäftigte am Bau, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr voll arbeitsfähig sind, vor dem Abrutschen in Hartz IV zu bewahren.

Der IG-BAU-Vorsitzende Klaus Wiesehügel verwies dazu am Mittwoch in Berlin auf eine neue Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ), derzufolge die Beschäftigten am Bau von allen Branchen am häufigsten vor der Rente langzeitarbeitslos sind: Manche von ihnen scheiden schon zwischen 45 und 50 Jahren aus der Erwerbsarbeit aus. Aus Sicht der Gewerkschaft sind sie "zu jung für die Altersrente, zu gesund für die Erwerbsminderungsrente - aber zu krank für ihren bisherigen Job".

Das Konzept für das "Altersflexi-Geld" soll sie deshalb zum einen möglichst lange im Beruf halten, zum anderen fließende und finanziell abgefederte Übergänge aus dem Berufsleben in die Rente ermöglichen. Es orientiert sich am Saison-Kurzarbeitergeld für die Bauberufe. Nach Darstellung von Wiesehügel soll das Altersflexi-Geld langjährig Beschäftigte zwischen 58 und 63 Jahren vor Altersarmut bewahren. Von diesen maximal fünf Jahren soll die Leistung ein Jahr lang über eine tarifliche Branchenumlage finanziert werden, der Rest aus Steuermitteln und Beiträgen der Bundesagentur für Arbeit.

 



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