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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
21. März 2013

Volkskrankheiten per Gesetz zurückdrängen

Die Bundesregierung will Volkskrankheiten und ungesunde Lebensweisen mit Hilfe der Krankenkassen und Ärzte zurückdrängen. Der Entwurf eines entsprechenden Gesetzes für mehr Prävention passierte am Mittwoch laut Regierungskreisen das Bundeskabinett in Berlin.

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Die Krankenkassen sollen zu gezielten Programmen verpflichtet werden. Die Ärzte sollen Versicherte auch auf Risiken im Verhalten untersuchen. Arbeitnehmer und Betriebe sollen von den Kassen Boni bekommen, wenn Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz klappt.

Die Koalition will die Kassen auf konkrete Ziele verpflichten. Das sind das Zurückdrängen von Diabetes mellitus Typ 2, Depressionen und Tabakkonsum, das Senken der Brustkrebs-Sterblichkeit sowie die Gesundheitsförderung allgemein, speziell bei Kindern und Älteren. Die Kassen sollen ihre Mindestausgaben dafür von drei auf sechs Euro pro Versicherten verdoppeln - Mehrausgaben: bis zu 180 Millionen Euro pro Jahr.

Ob der Entwurf Gesetz wird, ist unklar. Im Bundesrat braucht er auch Unterstützung von SPD und Grünen. Beide wollen es stark ändern. Turnen auf Rezept reiche nicht, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) der "Rheinischen Post" (Mittwoch). NRW-Fachministerin Barbara Steffens (Grüne) betonte, Prävention dürfe nicht nur von den Krankenkassen finanziert werden.

 



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