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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
19. März 2013

Ärztekammer: Organspende auch bei Nein zu lebenserhaltender Medizin

Patientenverfügung und Organspende müssen sich laut einer neuen Orientierungshilfe für Ärzte nicht ausschließen. "Es muss kein Widerspruch sein, wenn Menschen in einer Patientenverfügung lebensverlängernde Maßnahmen ausschließen und gleichzeitig ihre Organspendebereitschaft dokumentieren", sagte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery zur Vorstellung des Papiers am Dienstag in Berlin.

Die Einwilligung zur Spende nach dem Tod und die Ablehnung lebenserhaltender Maßnahmen stehen eigentlich in Konflikt: Für eine Spende müssen die Vitalfunktionen erhalten werden. Dies sei aber dann mit einer Patientenverfügung vereinbar, wenn bereits der Hirntod vermutet werde und nur noch festgestellt werden müsse - denn dann müssten die Maschinen nur noch kurz laufen.

Werde der Hirntod aber erst nach Tagen erwartet, müsse die Intensivmedizin bis dann zum Einsatz kommen. Dass der Patient trotz Patientenverfügung damit einverstanden ist, sei nicht ohne weiteres aus einer Einwilligung zur Spende ableitbar.

 



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