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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
05. März 2013

Ärzte-Tarifkonflikt: Einigung lässt weiter auf sich warten

Die fünfte Runde der Tarifverhandlungen für die bundesweit gut 50 000 Ärzte an städtischen Kliniken haben am Montag noch keine Einigung gebracht. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) und der Marburger Bund (MB) wollten ihre Gespräche in Düsseldorf zunächst bis in den Abend hinein und dann am Dienstag fortsetzen. Die Ärztegewerkschaft fordert 6% mehr Gehalt und eine Begrenzung ihrer Arbeitszeit. Man sei in eine entscheidende Phase eingetreten, erklärte MB-Verhandlungsführer Rolf Lübke.

Die kommunalen Arbeitgeber bieten 2% mehr Gehalt rückwirkend zum Januar und eine Erhöhung der Bezahlung für den Bereitschaftsdienst. «Es sieht alles danach aus, dass wir mindestens auch am Dienstag weitermachen», sagte eine VKA-Sprecherin. Das gesamte Forderungspaket der Gewerkschaft würde den Arbeitgebern zufolge für die Krankenhäuser auf eine Kostensteigerung von 13% hinauslaufen.

Die Ärzte an kommunalen Kliniken verlangen eine Begrenzung ihrer Arbeitszeiten. Man habe die bestehende Regelung zur wöchentlichen Höchstarbeitszeitgrenze gekündigt, sagte Lübke. Ohne eine neue Vereinbarung gelte die gesetzliche Obergrenze von 48 Stunden pro Woche. "Diese Erkenntnis scheint nun langsam auch zu den Geschäftsführern der kommunalen Klinken durchzudringen", sagte Lübke.

Ein Sprecher ergänzte, nach bisheriger Regelung könnten Arzt und Arbeitgeber eine Ausweitung der Wochenarbeitszeit auf bis zu 60 Stunden im Durchschnitt vereinbaren. Es komme aber in Spitzenzeiten zu deutlich mehr Stunden. "Die Ärzte wollen von ihren überlangen Arbeitszeiten runter. Wir brauchen eine neue Grenzziehung."

 



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