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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
16. Januar 2013

NKG: "2013 wird das Entscheidungsjahr für die Zukunft der Krankenhäuser"

„Wenn die Politik nicht schnell handelt, ist die bisherige umfassende und flächendeckend verfügbare Versorgung durch Krankenhäuser gefährdet. Noch im laufenden Jahr 2013 müssen die Weichen gestellt werden, um die Krankenhausfinanzierung nicht endgültig aufs Abstellgleis zu fahren.“

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Diese Botschaft haben die 20 Verbände, die sich in dieser – bisher einmaligen – Allianz zusammengeschlossen haben, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz in Hannover an alle verantwortlichen Politiker auf Bundes- und Landesebene gegeben. In einer gemeinsamen Erklärung (Anlage 1) werden die Kernforderungen konkretisiert. Die gedeckelten Durchschnittspreise haben dazu geführt, dass mittlerweile die Behandlungsstandards der Krankenhausversorgung auf ein Durchschnittsniveau herunter gedrückt werden müssten, um Kosten einzusparen. Dies widerspricht fundamental den stets in „Sonntagsreden“ geäußerten Versprechungen aller Sozialpolitiker. Vertreter der Allianz erläuterten ihre konkreten Forderungen. Krankenhausgeschäftsführer haben über die belastende Situation für Mitarbeiter und Patienten in den niedersächsischen Krankenhäusern berichtet (Anlage 2). Belegt wird die Dramatik der Situation durch die jüngsten Ergebnisse des Krankenhaus-Indikators der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft, die in der Pressekonferenz vorgestellt wurden (Anlage 3).

Der Vorsitzende der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG), Dr. Gerhard Tepe hält die Ergebnisse des NKG-Indikators für alarmierend: „Nur noch wenige Krankenhäuser sind in der Lage, positive Ergebnisse zu erwirtschaften. Diese sind jedoch für jedes Unternehmen lebensnotwendig. Ohne positive Ergebnisse sind keine Investitionen in eine zukunftsfähige Krankenhausversorgung mit Innovation und Qualitätssteigerung möglich. Krankenhäuser werden mit dem bisherigen Finanzierungssystem vom „normalen Wirtschaftsleben“ abgekoppelt.“ „Die Allianz fordert die Politiker in Bund und Ländern auf, die enorme Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser und insbesondere der hoch qualifizierten Beschäftigten endlich anzuerkennen und angemessen zu würdigen“, betont Dr. Tepe. „Dazu gehört natürlich eine angemessene Vergütung für die erbrachten Leistungen.“

Damit das Netzwerk hochwertiger Krankenhausversorgung nicht gegen die Wand fährt, ist ein Umdenken besonders in der Politik aber auch in der Gesellschaft erforderlich. Krankenhäuser sind keine „Kostenfaktoren“, sondern Motoren für Innovation und Qualität in dem wichtigsten Segment – nämlich der Gesundheit – das wir uns in unserer Gesellschaft überhaupt vorstellen können. Einsparungen um jeden Preis gefährden die Substanz bei der Erfüllung einer der wichtigsten Aufgaben unserer heutigen Zeit.

„Die Allianz erwartet, dass alle Politiker in Bund und Ländern sich dieses Problems
annehmen und sofort ein entsprechendes Gesetzesvorhaben auf den Weg bringen und verabschieden“, stellt Dr. Tepe klar.

„Die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter haben kein Verständnis dafür, wenn sie erneut nur vertröstet werden. Die Situation in den Kliniken spitzt sich weiter zu. Deshalb muss sofort gehandelt werden.“

 
Quelle: Niedersächsische Allianz für Krankenhäuser



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