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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
29. November 2012

Bericht: Rentenkasse gut gefüllt - Langfristrisiko Niedrigrenten

© Gina Sanders / fotolia.com

Ein Bild mit Licht und Schatten: Aktuell sei Altersarmut kein Problem, sagt der neue Rentenversicherungsbericht. Langfristig sieht es schon anders aus. Dabei ist die Rentenkasse so gut gepolstert wie seit langem nicht mehr.

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Die Finanzen der Rentenversicherung sind gut, doch Herausforderungen birgt das zunehmende Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen. Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch billigte. Aktuell verfügen die Rentenkassen demnach über Rücklagen von mehr als 29 Milliarden Euro und damit über mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen eineinhalb Monatsausgaben. Der Beitragssatz sinkt deshalb Anfang 2013 von 19,6 auf 18,9%.

Nach den mittel- und langfristigen Vorausberechnungen könnten die Renten bis 2016 um 11,5% im Osten und um 8,5% im Westen steigen - bis 2026 sogar um 36%. Dennoch drohen wegen des weiter sinkenden Rentenniveaus in Zukunft aber häufiger niedrige Alterseinkommen, sofern nicht zusätzlich fürs Alter vorgesorgt wird. „Die Berechnungen zum Gesamtversorgungsniveau (...) zeigen deutlich, dass ergänzende Alterssicherung unerlässlich ist“, schreibt das Bundesarbeitsministerium.

Aktuell seien Senioren aber „in der Regel gut versorgt“. Dabei habe die gesetzliche Rente den größten Anteil. Im Durchschnitt verfügten Rentner-Ehepaare 2011 über ein Gesamteinkommen von netto 2.433 Euro im Monat. Bei alleinstehenden Männern waren es 1.560 Euro und bei alleinstehenden Frauen 1.292 Euro.

Für die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig sind die angekündigten Rentensteigerungen nur „schillernde Seifenblasen“. Die Bundesregierung tue nichts dafür, dass die Erhöhungen auch Realität werden könnten. Der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Matthias Birkwald, kritisierte: „Das Rentenniveau sinkt, die Altersarmut nimmt zu und die schwarz-gelbe Koalition hält still, um sich nicht weiter selbst zu zerlegen.“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisierte die Ankündigungen als „puren Zweckoptimismus“. „Ob die Prognosen tatsächlich eintreffen und die Renten derart steigen werden, steht in den Sternen“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. „Die Ankündigung von acht- bis elfprozentigen Rentensteigerungen in den nächsten vier Jahren ist völlig unseriös.“

 



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