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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
23. November 2012

Bundesrat billigt höhere Einkommensgrenzen für Sozialabgaben

Besserverdienende werden im kommenden Jahr mehr in die Sozialkassen einzahlen müssen. Das ergibt sich aus den neuen Sozialversicherungsrechengrößen für 2013, die der Bundesrat am Freitag gebilligt hat. Die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen folgt der Einkommensentwicklung des vergangenen Jahres. Ein Antrag auf Anrufung des Vermittlungsausschusses fand keine Mehrheit.

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Die Brutto-Einkommensgrenzen - bis zu denen Sozialabgaben erhoben werden - steigen zum Jahreswechsel erneut unterschiedlich: Für die Renten- und Arbeitslosenversicherung im Westen von 5.600 auf 5.800 Euro monatlich, im Osten von 4.800 auf 4.900 Euro. In der Kranken- und Pflegeversicherung steigt die in West und Ost einheitliche Beitragsgrenze von 3.825 Euro im Monat auf 3.937,50 Euro. Das ergibt bei Einkommen von mehr als 3.825 Euro einen Aufschlag von monatlich bis zu 12 Euro.

Der Beitrag zur Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt für Beschäftigte mit einem Einkommen von mehr als 5.600 Euro monatlich im Westen zusammengerechnet um mehr als 4 Euro - trotz der Senkung des Rentenbeitrags aus 18,9%. Im Osten winkt dagegen allen Beschäftigten eine Entlastung bei der Rente. Für gesetzlich Krankenversicherte steigt die Versicherungspflichtgrenze auf 4.350 Euro Monatseinkommen.

 



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