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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
06. November 2012

Bund und Land Berlin gründen gemeinsames Medizininstitut

Mit der Gründung eines gemeinsamen Forschungsinstituts gehen der Bund und das Land Berlin neue Wege. Die Rede ist von einem neuen „Leuchtturm der Medizin“.

Der Bund und das Land Berlin wollen mit der Gründung eines gemeinsamen Medizininstituts zur internationalen Spitzenforschung aufschließen. Die Kooperation zwischen der Charité und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) soll 2013 vorbereitet werden und 2014 beginnen.

Die Partner führten in einem einmaligen Pilotprojekt die außeruniversitäre bio-molekulare Grundlagenforschung mit der patientenorientierten Forschung des Universitätsklinikums zusammen, betonte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) am Dienstag.

Im neuen „Berliner Institut für Gesundheitsforschung“ (BIG) sollen Wissenschaftler aus Grundlagen- und klinischer Forschung eng zusammenarbeiten. Schavan: „Das ist ein wichtiger Schritt hin zur weiteren Internationalisierung unserer Wissenschaft und Forschung.“

Allein bis 2018 fließen von Bund (90%) und Land (10%) mehr als 300 Millionen Euro in den neuen „Leuchtturm der Medizin“, hieß es. Fachübergreifende Systemmedizin soll im Vordergrund stehen, um neue Therapien zu entwickeln. Außerdem sollen Mediziner Forschungsarbeit und ärztliche Praxis besser verknüpfen können. Auch bei der Ausbildung sind innovative Wege geplant.

„Das soll ein attraktiver Ort für den wissenschaftlichen Nachwuchs werden“, sagte Schavan. Bereits 2013 sollen die ersten 15 Millionen Euro investiert werden, wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ankündigte. Dazu kommen bis 2023 bis zu 40 Millionen Euro, die die Unternehmerin Johanna Quandt über die Stiftung Charité beisteuert.

Wowereit unterstrich die Bedeutung der Kooperation. „Was hier geforscht und entwickelt wird, diese Ergebnisse werden in der ganzen Welt gebraucht und genutzt werden.“

Ein eigenes Gebäude wird das BIG nach den Worten von Charité-Chef Karl Max Einhäupl vorerst nicht beziehen. Die Idee bestehe darin, bestehende Einrichtungen von Charité und MDS mehr zu verschränken.

 



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