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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
24. Oktober 2012

Eröffnung der European Medical School

„Die European Medical School Oldenburg-Groningen ist das weithin sichtbare Ergebnis der bereits 30 Jahre andauernden Kooperation der Universitäten Oldenburg und Groningen. Mit ihrer länderübergreifend angelegten Struktur ist die European Medical School einzigartig in Europa. Wir gehen gemeinsam neue Wege in der medizinischen Lehre und Forschung und setzen Impulse für die Entwicklung des Gesundheitssektors in unserer Region. Davon wird auch die Krankenversorgung unmittelbar profitieren.“ Das erklärte Prof. Dr. Babette Simon, Präsidentin der Universität Oldenburg, anlässlich der Eröffnung der European Medical School Oldenburg-Groningen.

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Prof. Dr. Sibrand Poppema, Präsident der Rijksuniversiteit Groningen, betonte: „Mit der European Medical School bieten wir neben einem niederländisch- und englischsprachigen Medizinstudiengang jetzt auch eine deutschsprachige Ausbildung nach dem Groninger Modell. So können wir Ärztinnen und Ärzte für ganz Europa ausbilden, insbesondere auch für den Nordwesten Deutschlands, dem ein Ärztemangel droht.“

Die European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) sticht besonders durch ihr stark praxis- und zugleich forschungsorientiertes Lehrkonzept heraus. In der Forschung erfolgt eine Fokussierung auf zwei Forschungsschwerpunkte, die „Neurosensorik“ und die „Versorgungsforschung“. Schon heute ist im Bereich Neurosensorik die Hörforschung exzellent aufgestellt und national wie international anerkannt. Im Sommer punktete die Universität Oldenburg in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit dem Exzellenzcluster „Hearing4all“. Die Federführung des Konsortiums rund um das Thema Hören liegt bei der Universität Oldenburg, die den erfolgreichen Antrag gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Hannover und der Leibniz Universität Hannover gestellt hatte.

Die ersten 40 Oldenburger Studierenden des Modellstudiengangs Humanmedizin haben am 1. Oktober ihr Studium aufgenommen. Vom ersten Tag an prägt ein starker Praxisbezug den Studienalltag. So kommen die angehenden Ärztinnen und Ärzte sofort in Kontakt mit realen Anforderungen: Wöchentlich wird ein Patient mit seiner Erkrankung vorgestellt; an diesem Fall orientiert sich die gesamte Studienwoche. Problemorientiertes Lernen, berufsbezogene Kommunikationsschulungen und starke Forschungsbezüge charakterisieren das Studium.

Das Interesse an dem neuen Studiengang ist sehr groß. 1.253 junge Menschen bewarben sich um die 40 Studienplätze, davon 250 aus dem außereuropäischen Ausland. Neben der Abiturnote legte die Universität in dem Auswahlverfahren besonderen Wert auf die Kommunikationsfähigkeiten.  Mindestens ein Jahr ihrer sechsjährigen Ausbildung verbringen die Oldenburger Studierenden in Groningen. Groninger Studierende haben ebenso die Möglichkeit, ein Jahr in Oldenburg zu studieren. Auf diese Weise soll ein profunder Einblick in ein anderes europäisches Gesundheitssystem vermittelt werden.  Der Studiengang schließt mit dem Staatsexamen ab. Zusätzlich können EMS-Studierende an der Partneruniversität Groningen den Masterabschluss in „Geneeskunde“ erwerben.

Das Land Niedersachsen stellt in den ersten beiden Jahren rund 17 Millionen Euro für den Aufbau der EMS zur Verfügung. Bis 2015 sollen insgesamt 57,5 Millionen Euro in das Projekt fließen. Davon stammen 8,5 Millionen Euro aus dem „Niedersächsischen Vorab“.

 
Quelle: Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg



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