Freitag, 15. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
11. Oktober 2012

Überschüsse des Gesundheitsfonds: Birgit Fischer: "Das Ende des Zwangsrabatts gehört auf die politische Tagesordnung!"

Zum aktuellen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über zu erwartende weitere Milliarden-Überschüsse des Gesundheitsfonds äußert sich vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer:

Anzeige:
 
 

"Der finanzielle Engpass im Gesundheitswesen gehört aus heutiger Sicht der Vergangenheit an. Eine positive Nachricht, die die jahrelangen düsteren Prognosen über die schlechte Finanzlage im Gesundheitssystem aufhebt. Und wenig überraschend: Der Verteilungskampf um die Überschüsse ist in vollem Gange. Ärzte, Apotheker und Krankenhäuser konnten bereits deutliche Vergütungsaufschläge durchsetzen, ohne dass die finanzielle Situation der Krankenkassen nachhaltig negativ berührt wurde.

Vor diesem Hintergrund sind weitere gesetzlich verordnete Milliardenbeträge der Industrie zur Stabilisierung des Systems nicht zu rechtfertigen. Bis heute haben die forschenden Pharma-Unternehmen mit gesetzlich für 3 Jahre eingefrorenen Preisen und einem gesetzlich verordneten Zwangsrabatt einen wesentlichen Anteil an der guten Finanzlage der Kassen erbracht. Während 2011 und in diesem Jahr die Kosten für Ärzte, Krankenhäuser, Gesundheitsberufe, Hilfsmittel usw. noch angestiegen sind, gab es seit 2011 erheblich rückläufige Kosten im Arzneimittelbereich obwohl die Zahl der Arzneimitteltherapien und die Behandlungserfolge erheblich angestiegen sind.

Wirksame und nachhaltige Maßnahmen der Politik müssen die gute Versorgung der Patienten an die erste Stelle stellen. Staatliche Preisregulierungen zu Lasten der Forschung und Entwicklung neuer Arzneimittel verspielen aber die Heilungschancen für Patienten durch neue Arzneimitteltherapien. Zwangsmaßnahmen dürfen nicht die Zukunft auf's Spiel setzen. Als die Maßnahmen von der Politik eingeführt wurden, hieß es: Man brauche das Geld, um die Finanzlage der Krankenkassen zu stabilisieren. Dieses Ziel ist längst erreicht. Daher ist es höchste Zeit, wettbewerbs- und innovationsfeindliche Eingriffe in den Arzneimittelmarkt zu beenden. Ein Ende des Zwangsrabattes gehört auf die politische Tagesordnung!"

 



Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017