Montag, 23. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
10. Oktober 2012

Minister: Manipulationen bei Organvergabe als Straftat verfolgen

Als Konsequenz aus dem aktuellen Organspende-Skandal hat Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) eine schärfere Strafverfolgung dieser Taten gefordert. "Während die Strafvorschriften beim Organhandel griffig wirken, sind vorsätzliche Manipulationen von Daten im Transplantationsgesetz lediglich als Ordnungswidrigkeiten unter Strafe gestellt. Mir erscheint das unzureichend", sagte er am Dienstag in München. Im Münchner Uniklinikum Rechts der Isar sollen Laborwerte von Patientengefälscht worden sein, um ihnen schneller ein Spenderorgan zu verschaffen.

Anzeige:
 
 

Bei vorsätzlichem Handeln könne durchaus ein kriminelles Unrecht gesehen werden, sagte Heubisch. "Insoweit sollte über eine Gesetzesänderung nachgedacht werden, die diese Fälle ebenfalls als Straftat ahndet und damit der Staatsanwaltschaft die Möglichkeit zu einer umfassenderen Überprüfung eröffnet."

Eine Expertenkommission überprüft in den kommenden Wochen alle Transplantationszentren in Bayern. Sie soll nach Angaben von Heubisch die jeweils aktuellen Wartelisten kontrollieren, die vorgelegten Berichte auswerten und die Strukturen auf Schwachstellen untersuchen.

 



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs